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07. Dezember 2009
Fall Mannichl: Ermittler bestreiten Pannen
Passau - Das Bayerische Landeskriminalamt und die Passauer Staatsanwaltschaft haben Ermittlungspannen im Fall Alois Mannichl bestritten. Der Passauer Polizeidirektor Mannichl war vor einem Jahr von einem Unbekannten vor seinem Privathaus niedergestochen worden.
Der Leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walch sagte am Montag: «Mir sind keine Pannen bekannt!» Der Leiter der LKA-Sonderkommission, Gerhard Zintl, sagte: «Hätten wir vom LKA die Ermittlungen nicht erst am 30. Dezember, sondern sofort von der Passauer Kripo übernommen, hätten wir alles genauso oder ganz ähnlich gemacht.»
Bislang wurde kein Verdächtiger gefasst. Die Ermittlungen gingen aber weiter, betonten Walch und Zintl bei einem gemeinsamen Pressegespräch. Schwerpunkte seien die rechte Szene, der sich Mannichl stets entgegenstellt habe, sowie die Rocker- und Tattoo-Szene.
Derzeit arbeiteten noch zehn Mitglieder der Soko rund 430 Spuren und Hinweise ab. «Einen solchen Fall legen wir nicht sofort ad acta, sondern werden weiter mit Augenmaß über die eine und andere Spur drüberschauen», sagte Kriminaldirektor Zintl.

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