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Bahn-Finanzchef angeblich vor dem Rücktritt

veröffentlicht am 05.12.2009


Der langjährige Finanzchef der Deutschen Bahn AG, Friedhelm Sack, will sich zurückziehen. Der 61-jährige Manager werde bei der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch seinen Rücktritt erklären, meldete die «Süddeutsche Zeitung» in ihrer Samstagausgabe. Als Favorit für Sacks Nachfolge gelte einer seiner engsten Vertrauten: Richard Lutz, der die Abteilung Controlling der Bahn leitet.

 

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Berlin - Der langjährige Finanzchef der Deutschen Bahn AG, Friedhelm Sack, will sich zurückziehen. Der 61-jährige Manager werde bei der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch seinen Rücktritt erklären, meldete die «Süddeutsche Zeitung» in ihrer Samstagausgabe. Als Favorit für Sacks Nachfolge gelte einer seiner engsten Vertrauten: Richard Lutz, der die Abteilung Controlling der Bahn leitet. Eine Sprecherin der Bahn erklärte dazu auf Nachfrage, das Unternehmen gebe keine Stellungnahme zu bevorstehenden Gremiensitzungen ab.


Sack verantwortet seit 18 Jahren die Finanzen des großen Staatskonzerns. Er hatte ursprünglich vor, mit dem früheren Vorstandschef Hartmut Mehdorn im Frühjahr das Unternehmen zu verlassen, der in Folge des Datenschutzskandals zurückgetreten war. Aufsichtsratschef Werner Müller überredete Sack dann, für eine Übergangszeit zu bleiben. Sein Vertrag läuft bis 2013; er hatte aber mehrfach erklärt, nicht so lange im Amt bleiben zu wollen.


Unter Berufung auf Aufsichtsratskreise meldete die Zeitung, es sei so gut wie sicher, dass man Lutz in den Vorstand berufen und ihm die Finanzen anvertrauen werde. Lutz sei vermutlich der einzige Manager neben Sack, der die Finanzen der Bahn «mit all ihren Firmen und Verschachtelungen» überblicke.  (© AP)



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