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Rheinland-Pfalz zieht sich aus Betrieb des Nürburgrings zurück

veröffentlicht am 02.12.2009


Das Land Rheinland-Pfalz zieht sich aus dem Betrieb der Rennsportstrecke Nürburgring zurück. Wie Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) am Mittwoch in Mainz berichtete, wird die landeseigene Nürburgring-Gesellschaft sich künftig auf die Verwaltung der Liegenschaft konzentrieren. Der bisherige Geschäftsführer Walter Kafitz wird entlassen.

 

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Mainz - Das Land Rheinland-Pfalz zieht sich aus dem Betrieb der Rennsportstrecke Nürburgring zurück. Wie Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) am Mittwoch in Mainz berichtete, wird die landeseigene Nürburgring-Gesellschaft sich künftig auf die Verwaltung der Liegenschaft konzentrieren. Der bisherige Geschäftsführer Walter Kafitz wird entlassen.


Betrieb und Vermarktung der Rennstrecke soll künftig eine neue Betriebsgesellschaft übernehmen. Diese wird nach Becks Worten je zur Hälfte im Besitz der Hotelgruppe Lindner und des Düsseldorfer Projektentwicklers Mediinvest sein. Die neue Betriebsgesellschaft werde eine Pacht zahlen, mit deren Einnahmen das Land die Investitionen für das umstrittene Geschäfts- und Freizeitzentrum am Nürburgring von mehr als 300 Millionen Euro finanzieren will.  (© AP)


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Der Streit zwischen den gekündigten Pächtern am Nürburgring und dem Land Rheinland-Pfalz wird nun vor Gericht ausgetragen. "Wir werden an diesem Montag beim Landgericht Koblenz eine Feststellungsklage über die Rechtmäßigkeit der außerordentlichen Kündigung einreichen", sagten die beiden Gesellschafter der Betriebsgesellschaft Nürburgring Automotive GmbH (NAG), Kai Richter und Jörg Lindner gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montagsausgabe).  zur Nachricht >>

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