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02. Dezember 2009

VDA erwartet 2010 bis zu 3 Millionen Neuzulassungen



Frankfurt/Main - Im kommenden Jahr erwartet die Autoindustrie rund 2,75 bis 3 Millionen Neuzulassungen in Deutschland und damit weniger als im langjährigen Durchschnitt. Dieser liegt bei rund 3,1 Millionen. Wie der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch vor Journalisten in Frankfurt am Main weiter mitteilte, dürfte der Weltmarkt im kommenden Jahr um 1 bis 3 Prozent zulegen. Dank der Abwrackprämie sind hierzulande in diesem Jahr nach Einschätzung des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) rund 3,8 Millionen Neuzulassungen möglich.

Auch nach dem Auslaufen der staatlichen Unterstützung beim Neuwagenkauf verbuchte der deutsche Pkw-Gesamtmarkt laut VDIK im November mit knapp 280.000 neu angemeldeten Wagen ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Neuzulassungsergebnis werde nach dem Auslaufen der Abwrackprämie noch durch die Verkäufe der Vormonate geprägt.

In den elf Monaten dieses Jahres erreicht der Pkw-Markt den Angaben des VDIK zufolge in Deutschland ein Plus von 25 Prozent mit rund 3,59 Millionen, «so dass in diesem Jahr 3,8 Millionen Neuzulassungen erreichbar scheinen». Nach Einschätzung des Verbands wirkt sich die Abwrackprämie in Ostdeutschland nach wie vor kräftiger aus. Im November habe der Pkw-Markt dort eine Steigerungsquote um 27 Prozent und damit ein Zulassungsergebnis über 34.000 Fahrzeugen aufgewiesen. Von Januar bis November betrage der Zuwachs in den östlichen Bundesländern rund 50 Prozent.

VDIK-Präsident Volker Lange erklärte: «Die Umweltprämie hat nicht nur für die Sicherung der Arbeitsplätze in der gesamten Automobilbranche gesorgt, sie hat auch den Tausch alt gegen neu, den Klimaschutz, vorangebracht.» Laut VDIK erreichen die Neuzulassungen der Benzinmotor-Pkw mit über 900.000 Fahrzeugen von Januar bis November einen Zuwachs von rund 60 Prozent. Fahrzeuge mit Hybridantrieb konnten um 25 Prozent zulegen. Dies ging zulasten der Pkw mit Dieselmotor (minus 15 Prozent) und Flüssig- und Erdgasantrieb (minus 20 beziehungsweise minus 12 Prozent).


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