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30. November 2009

23-Jährige starb nach Tötung ihres Babys an zu hohem Blutverlust



Weimar - Eine 23-jährige Mutter aus Weimar, die nur wenige Stunden nach dem gewaltsamen Tod ihres neugeborenen Babys starb, hat nicht Selbstmord begangen. Nach dem vorläufigen Obduktionsbericht war es auf Grund des hohen Blutverlustes nach der Geburt zu einer Unterversorgung im Gehirn der Frau gekommen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt, Hannes Grünseisen, am Montag der Nachrichtenagentur AP.

«Wir wissen mit Sicherheit, dass das Kind getötet wurde», sagte der Sprecher. Es sei «nicht unwahrscheinlich und auch naheliegend», dass die Mutter als Täterin in Frage komme. Doch dies stehe nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen noch nicht fest. «Wir wollen alle Eventualitäten aufklären», sagte Grünseisen.

Die Frau hatte im dringenden Verdacht gestanden, ihr Neugeborenes getötet zu haben. Die Leiche des kleinen Mädchens wurde am Freitagmorgen in der Weimarer Wohnung der Frau gefunden. Die Obduktion des Babys ergab Hinweise auf ein Tötungsdelikt. Die Mutter wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie am Abend starb.


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