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30. November 2009

Iran sieht sich zum Bau von Urananlagen gezwungen



Teheran - Der iranische Vizepräsident Ali Akbar Salehi hat den Bau von zehn Anlagen zur Urananreicherung als von der jüngsten Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) erzwungene Reaktion bezeichnet.

Nach der Sitzung des Gouverneursrats am Freitag, bei dem die IAEA den Iran zum Stopp des Baus seiner bislang geheimen Urananlage bei Kom aufgefordert hatte, habe die Regierung in Teheran keine andere Wahl gehabt, sagte Salehi am Montag im iranischen Rundfunk. Es habe nicht die Absicht bestanden, so viele Urananreicherungsanlagen zu bauen, sagte Salehi.

Das Kabinett hatte dies am Sonntag beschlossen und damit die internationale Gemeinschaft in Bezug auf sein Atomprogramm erneut vor den Kopf gestoßen. Die USA werteten die iranische Entscheidung als klaren Verstoß gegen bestehende Verpflichtungen. Ein iranischer Abgeordneter, Mohammed Karamirad, drohte nach einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA mit dem Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag.


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