GM will Chevrolet Spark im eigenen Land bauen
veröffentlicht am 30.05.2009

Der vor der Insolvenz stehende Opel-Mutterkonzern General Motors will seinen neuen Kleinwagen Chevrolet Spark nun nicht aus China in die USA importieren, sondern in einer der zur Schließung vorgesehenen Fabriken im Heimatland bauen. Das kündigte der Konzern am Freitag in Detroit an.
Detroit - Der vor der Insolvenz stehende Opel-Mutterkonzern General Motors will seinen neuen Kleinwagen Chevrolet Spark nun nicht aus China in die USA importieren, sondern in einer der zur Schließung vorgesehenen Fabriken im Heimatland bauen. Das kündigte der Konzern am Freitag in Detroit an.
Nach Angaben des Chefs der Autogewerkschaft UAW, Ron Gettelfinger, ist diese Entscheidung ein Ausgleich für Zugeständnisse der Gewerkschaft bei der Sanierung des Konzerns.
Der Anfang des Jahres bei der Automesse in Detroit vorgestellte Spark ist ein Dreitürer von der Größe eines Toyota Yaris mit 1,2-Liter-Turbomotor und einem Benzinverbrauch von etwa 5,9 Liter auf 100 Kilometer. GM wollte 51.000 Stück pro Jahr in China fertigen und ab 2011 auch in die USA verschiffen. In Europa soll der Kleinwagen schon 2010 auf den Markt kommen.
Wie es in der Ankündigung hieß, plant GM, für den Bau des Spark in den USA eine Fabrik mit einer Kapazität von 160.000 Fahrzeugen pro Jahr umzurüsten. «Kleinautos stellen eines der am schnellsten wachsenden Marktsegmente sowohl in den USA, als auch in aller Welt dar», erklärte GM-Chef Fritz Henderson.
«Wir glauben, das Auto wird ein Sieger bei den Kunden in den Vereinigten Staaten sein, jetzt und in der Zukunft.» Dank der Zugeständnisse der Gewerkschaft sei die Fertigung im eigenen Land wettbewerbsfähig. (© AP)




Ein Sanierer übernimmt das Ruder bei GM
Chef von General Motors zurückgetreten

