Verfassungsschutz sieht weiter erhöhte Anschlagsgefahr
veröffentlicht am 26.11.2009

Auch nach der Bundestagswahl geht das Bundesamt für Verfassungsschutz weiterhin von der erhöhten Gefahr eines islamistisch motivierten Terroranschlags in Deutschland aus. «Die Situation ist noch nicht vorbei», sagte der Leiter der Abteilung Terrorismus, Hans-Georg Engelke, am Mittwoch in Hamburg. Er wolle zwar «keinen Alarmismus» verbreiten, allerdings stehe weiterhin «das Engagement Deutschlands in Afghanistan im Fokus» gewaltbereiter Islamisten.
Hamburg - Auch nach der Bundestagswahl geht das Bundesamt für Verfassungsschutz weiterhin von der erhöhten Gefahr eines islamistisch motivierten Terroranschlags in Deutschland aus. «Die Situation ist noch nicht vorbei», sagte der Leiter der Abteilung Terrorismus, Hans-Georg Engelke, am Mittwoch in Hamburg. Er wolle zwar «keinen Alarmismus» verbreiten, allerdings stehe weiterhin «das Engagement Deutschlands in Afghanistan im Fokus» gewaltbereiter Islamisten.
Der Verfassungsschutz zählt zurzeit etwa 34.000 Islamisten in Deutschland, davon etwa 15.000 Konvertiten. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen liegt die Zahl der gewaltbereiten Personen dabei in einem «hoch dreistelligen» Bereich. (© AP)
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