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26. November 2009
Dollar-Schwäche treibt Gold in neue Höhen
Frankfurt/Main - Die anhaltende Schwäche des Dollars treibt den Goldpreis immer weiter nach oben. Am Donnerstag erreichte das Edelmetall zeitweise den neuen Höchstpreis von 1.196,80 Dollar pro Unze, weil Investoren sich gegen ein weiteres Sinken der US-Währung abzusichern versuchen.
Auf ein 14-Jahres-Tief sank der Dollar im Vergleich zum japanischen Yen. In Tokio wurde die US-Währung am Donnerstag zeitweise mit 86,27 Yen bewertet, dem niedrigsten Stand seit Juli 1995. Gegen den Schweizer Franken stand der Dollar am Donnerstag zeitweise bei 0,9910 Franken und damit auf dem tiefsten Wert seit März 2008. Das Allzeittief des Dollars gegen den Franken war am 17. März 2008 mit 0,9648 Franken erreicht worden.
Auch im Vergleich zum Euro hat der Dollar weiter an Wert verloren. Ein Referenzkurs von 1,5083 Dollar für 1 Euro am (gestrigen) Mittwoch bedeutet den stärksten Euro seit dem 7. August 2008, als der Kurs bei 1,5471 festgestellt wurde. Am Donnerstag sank der Referenzkurs nach Angaben der Europäischen Zentralbank leicht auf 1,5071 Dollar. Vom Allzeithoch am 15. Juli 2008 bei 1,5990 Dollar ist der Euro allerdings noch ein Stück entfernt.
Analysten führen die Dollarschwäche auf Anzeichen dafür zurück, dass die US-Notenbank die Leitzinsen auch in nächster Zeit weiter auf dem Rekordtief zwischen 0 und 0,25 Prozent belassen will. Die wenig überzeugenden amerikanischen Statements zugunsten des Dollars ließen die Meinung zu, dass die USA in Wirklichkeit nur daran interessiert sei, dass die US-Valuta in geordneten Bahnen an Wert verliere, hieß es im Marktkommentar der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Auch andere Ökonomen äußerten die Erwartung, dass der Dollar noch weiter verlieren werde.

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