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26. November 2009

Klimaforscher: In Kopenhagen Weichen für Emissionshandel stellen



Berlin - Der Potsdamer Klimaforscher Ottmar Edenhofer hat strenge Erfolgsmaßstäbe für die wichtige UN-Konferenz von Kopenhagen verlangt. Dort müsse festgelegt werden, wie viel Kohlendioxid noch bis zum Ende dieses Jahrhunderts in der Atmosphäre «abgelagert» werden dürfe, sagte Edenhofer am Donnerstag im Deutschlandradio Kultur.

An die internationalen Märkte müsse ein klares Signal gehen, dass CO2-Emissionen künftig einen Preis haben. Zudem müssten Voraussetzungen für einen globalen Emissionshandel geschaffen werden.

«Die Hoffnung, es gebe ein fröhliches Weiter so, ist äußerst gefährlich», sagte Edenhofer. «Das ist für die künftige Konjunkturpolitik gefährlich, das ist aber auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit äußerst gefährlich.»

Künftige Investitionen zum Beispiel für den Ausbau der Ausbau der Infrastrukturen in China und Indien müssten am Klimaschutz ausgerichtet werden. Nötig sei «eine minimale Vereinbarung» als Signal für die internationalen Kapitalmärkte und Investoren.


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