Indirekter Dämpfer für Steinbach
veröffentlicht am 24.11.2009

Im Streit über die Besetzung des Beirats der Stiftung «Flucht, Vertreibung, Versöhnung» hat Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach indirekt einen kleinen Dämpfer von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erhalten. Bei der Wahl zum Vorsitzenden der Fraktions-Arbeitsgruppe «Vertriebene und Flüchtlinge» konnte sich Steinbach am Dienstag nicht mit ihrem Personalvorschlag durchsetzen, wie die AP aus Fraktionskreisen in Berlin erfuhr.
Berlin - Im Streit über die Besetzung des Beirats der Stiftung «Flucht, Vertreibung, Versöhnung» hat Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach indirekt einen kleinen Dämpfer von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erhalten. Bei der Wahl zum Vorsitzenden der Fraktions-Arbeitsgruppe «Vertriebene und Flüchtlinge» konnte sich Steinbach am Dienstag nicht mit ihrem Personalvorschlag durchsetzen, wie die AP aus Fraktionskreisen in Berlin erfuhr.
Steinbach hatte demnach das BdV-Präsidiumsmitglied Stephan Mayer (CSU) vorgeschlagen. Gewählt wurde jedoch der sächsische CDU-Abgeordnete Klaus Brähmig. Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem der bisherige Arbeitsgruppenvorsitzende Jochen-Konrad Fromme nicht mehr im Bundestag vertreten ist.
Die Arbeitsgruppe wurde unter anderem ins Leben gerufen, um die Verbundenheit und Partnerschaft der Union mit den Gruppen der Heimatvertriebenen, der deutschen Spätaussiedler und deutschen Minderheiten auszudrücken. (© AP)




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