|
23. November 2009
Jackson vier Mal bei American Music Awards ausgezeichnet
Los Angeles - Michael Jackson bleibt über den Tod hinaus das Maß aller Dinge in der Popmusik: Bei den American Music Awards wurde er am Sonntag in Los Angeles posthum mit vier Preisen ausgezeichnet und erhöhte die Gesamtzahl der ihm in seiner Karriere zugesprochenen AMA-Trophäen auf 23 - ein Rekord, denn niemand bekam bisher mehr. Nur Country-Jungstar Taylor Swift bot dem King of Pop Paroli und gewann die höchste Ehrung als «Künstler des Jahres» und insgesamt fünf Preise.
Jermaine Jackson nahm die Preise für seinen im Juni im Alter von 50 Jahren verstorbenen Bruder entgegen. «Michaels Botschaft wird für immer weiterleben», sagte er. «Er sah in allen das Gute und wollte, dass alle Gutes tun.» Diese Botschaft sei wichtiger als jeder Preis.
Michael Jackson erhielt den ersten Preis in den Kategorien bester männlicher Künstler in der Sparte Pop/Rock und R&B. Seine Hit-Kollektion «Number Ones» aus dem Jahr 2003 erhielt in beiden Sparten zudem den Preis als bestes Album. Acht Preise werden nach Verkaufszahlen vergeben, über die anderen Sieger stimmen Fans Online ab. Green Day kamen so zur Auszeichnung als beste alternative Rockband, die Black Eyed Peas wurden zur besten Pop- und Rockband gekürt.
Die 19-jährige Swift setzte bei den AMA-Awards ihren Siegeszug bei Preisverleihungen fort und gewann neben der Top-Auszeichnung als «Artist of the Year» auch noch in der Kategorie bestes Album für «Fearless» und beste Künstlerin in den Sparten Pop/Rock, Country und Adult/Contemporary. In einer Videoschaltung über Satellit von London sagte sie, in der Musik gehe es letztlich nicht um Konkurrenzkampf. «Auch nur in einer Kategorie mit Michael Jackson erwähnt zu werden, den wir auf ewig vermissen und lieben werden, ist eine unvorstellbare Ehre.» weiterlesen >>

|