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Keitel und Weder di Mauro künftig im ThyssenKrupp-Aufsichtsrat

veröffentlicht am 23.11.2009


In den Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG soll erstmals eine Frau einziehen. Die schweizerische Wirtschaftswissenschaftlerin Beatrice Weder di Mauro soll der Hauptversammlung am 21. Januar zur Wahl vorgeschlagen werden, erfuhr Dow Jones Newswires aus Aufsichtsratskreisen.

 

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Düsseldorf - In den Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG soll erstmals eine Frau einziehen. Die schweizerische Wirtschaftswissenschaftlerin Beatrice Weder di Mauro soll der Hauptversammlung am 21. Januar zur Wahl vorgeschlagen werden, erfuhr Dow Jones Newswires aus Aufsichtsratskreisen. Demnach ist auch der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, für das Kontrollgremium vorgesehen.


Am Freitag war bekanntgeworden, dass der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück neuer ThyssenKrupp-Aufseher werden soll. Der Politiker wird dieses Amt im Auftrag der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ausüben, die als Großaktionärin des in Duisburg und Essen ansässigen Stahl- und Industriekonzerns drei Vertreter in den Aufsichtsrat entsenden darf.


Den Kreisen zufolge werden für die drei neuen Mitglieder die bisherigen Aufseher Jürgen Hubbert, Martin Kohlhaussen und Heinz Kriwet das Gremium aus Altersgründen verlassen. Der Aufsichtsrat tagt am 26. November und wird dann sieben zu wählende Vertreter der Kapitalseite der insgesamt zwanzig Aufseher benennen. Neben Steinbrück stehen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Cromme und Kersten von Schenck die drei Entsandten der Krupp-Stiftung bereits fest.


Die 44-jährige Weder di Mauro ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Im August 2004 wurde sie als jüngstes Mitglied, erste Ausländerin und erste Frau in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen, der auch als Rat der Wirtschaftsweisen bezeichnet wird.


Der 62-jährige Keitel steht seit Beginn dieses Jahres an der Spitze des deutschen Industrieverbandes. Von 1992 bis 2007 war er Vorstandsvorsitzender des Baukonzerns Hochtief.  (© Dow Jones)



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