Bestattungen: Friedwälder im Trend
veröffentlicht am 21.11.2009

In Deutschland gibt es immer mehr Bestattungen in sogenannten Friedwäldern. Wie die «Wirtschaftswoche» am Samstag meldete, werden in diesem Jahr schon 20.000 Verstorbene in einem der bundesweit rund 150 Bestattungswälder beigesetzt. Dabei handelt es sich um in Waldgebieten ausgewiesene Friedhöfe, in denen eine biologisch abbaubare Urne am Fuß eines zuvor ausgewählten Baums beigesetzt wird.
Frankfurt/Main - In Deutschland gibt es immer mehr Bestattungen in sogenannten Friedwäldern. Wie die «Wirtschaftswoche» am Samstag meldete, werden in diesem Jahr schon 20.000 Verstorbene in einem der bundesweit rund 150 Bestattungswälder beigesetzt. Dabei handelt es sich um in Waldgebieten ausgewiesene Friedhöfe, in denen eine biologisch abbaubare Urne am Fuß eines zuvor ausgewählten Baums beigesetzt wird. Am Baum kann eine Tafel an den Verstorbenen erinnern.
Bei der Griesheimer Friedwald GmbH stieg die Zahl der Beisetzungen nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 40 Prozent. Die «Wirtschaftswoche» schrieb, allein in den Wäldern dieser Firma und denen des Konkurrenten Ruheforst aus Erbach im Odenwald würden in diesem Jahr jeweils etwa 4.200 Urnen bestattet. Ruheforst wolle im kommenden Jahr bis zu 15 weitere Bestattungswälder eröffnen und Friedwald die Zahl seiner Wälder bis 2015 von heute 29 auf 50 erhöhen.
Noch handelt es sich um ein Nischengeschäft. Jährlich werden in Deutschland rund 850.000 Verstorbene beigesetzt. (© AP)




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