Russland transportiert 2012 für die NASA Astronauten zur ISS
veröffentlicht am 29.05.2009

Die russische Weltraumbehörde hat mit der NASA ein Abkommen über den Transport von Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) im Jahr 2012 abgeschlossen. Der Vertrag mit einem Volumen von 306 Millionen Dollar (221 Millionen Euro) sieht nach Angaben vom Roscosmos vom Freitag vier Starts mit «Sojus»-Kapseln vor, die jeweils drei Personen ins All befördern können.
Moskau - Die russische Weltraumbehörde hat mit der NASA ein Abkommen über den Transport von Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) im Jahr 2012 abgeschlossen. Der Vertrag mit einem Volumen von 306 Millionen Dollar (221 Millionen Euro) sieht nach Angaben vom Roscosmos vom Freitag vier Starts mit «Sojus»-Kapseln vor, die jeweils drei Personen ins All befördern können.
Die NASA erklärte, Russland leiste umfassende Unterstützung für sechs ihrer Astronauten, die an lang andauernden Missionen teilnehmen sollten. Das Abkommen verlängert einen bestehenden Vertrag zwischen beiden Weltraumbehörden.
Unterdessen wurden am Freitag drei neue Besatzungsmitglieder auf der ISS erwartet. An Bord der am Mittwoch gestarteten «Sojus TMA-15» sind der Belgier Frank De Winne für die europäische Weltraumbehörde ESA, der russische Kosmonaut Roman Romanenko und der Kanadier Bob Thirsk. Die ständige Besatzung in der ISS wird damit erstmals auf sechs Astronauten verdoppelt, außerdem übernimmt ab Herbst zum ersten Mal ein Europäer das Kommando auf der ISS.
An Bord der Raumstation sind derzeit der Russe Gennadi Padalka, der US-Amerikaner Michael Barratt und der Japaner Koichi Wakata. Nach Angaben der NASA sollen in Zukunft bis zu 13 Menschen Platz in der Raumstation finden, darunter auch kurzzeitige Besucher. (© AP)




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