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19. November 2009
Autobauer streicht laut Bericht neue Modelle
Duisburg/Rüsselsheim - Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer hat sich gegen eine deutsche Staatshilfe für Opel ausgesprochen. Die Autofabriken aller Hersteller litten in Westeuropa derzeit unter einer Überkapazität von drei Millionen Fahrzeugen pro Jahr, sagte Dudenhöffer am Mittwoch in Duisburg. Die vom Opel-Mutterkonzern General Motors angestrebte Sanierung ziele auf den Abbau einer Produktionskapazität von knapp 350.000 Wagen.
Sollte der Staat diese Sanierung finanziell unterstützen, werde das Angebot auf dem westeuropäischen Markt auch weiterhin zu hoch bleiben: «Die Folge ist ruinöser Preiswettbewerb, der die übrigen deutschen Autobauer nachhaltig schädigt.» Dank der Erholung des Weltmarkts habe GM die Möglichkeit, sein Europageschäft auch ohne staatliche Unterstützung zu sanieren. Daher sollte keine deutsche Staatshilfe an GM geleistet werden.
Nach dem Verbleib von Opel im General-Motors-Konzern wird beim deutschen Autobauer nach einem Medienbericht die künftige Modellplanung zusammengestrichen. Wie das Magazin «Auto Motor und Sport» am Mittwoch vorab berichtete, wird es einen neuen Kleinwagen unterhalb des Corsa nicht geben. Intern werde dies damit begründet, dass der Wagen ein zu hohes Entwicklungsbudget verschlingen würde. Gestrichen werde zudem der Nachfolger für das Astra Cabrio.
Der inzwischen bei GM ausgeschiedene Europachef Carl-Peter Forster hatte vor seinem Abgang mit einem neuen Einstiegsmodell geliebäugelt. Im Gespräch war ein sportlicher Kleinwagen mit vier Sitzen. Als mögliches Produktionswerk standen intern das Opel-Werk Eisenach oder in der spanischen Stadt Saragossa zur Diskussion. Das Unternehmen wollte den Bericht am Mittwoch im Detail nicht kommentieren. weiterlesen >>

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