Studierende kündigen weitere Proteste an
veröffentlicht am 18.11.2009

Die Studierenden in Deutschland wollen ihre Proteste in den kommenden Wochen fortsetzen. Für den 24. November kündigte der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) in Leipzig eine Demonstration gegen die Hochschulrektorenkonferenz an.
Berlin - Die Studierenden in Deutschland wollen ihre Proteste in den kommenden Wochen fortsetzen. Für den 24. November kündigte der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) in Leipzig eine Demonstration gegen die Hochschulrektorenkonferenz an. Am 10. Dezember werde im Zuge der Kultusministerkonferenz in Bonn protestiert.
Die Ökonomisierung der Hochschulen hin zu profitorientierten Unternehmen mit verschulten, wirtschaftsorientierten Studiengängen müsse endlich ein Ende finden, erklärte Juliane Knörr, Vorstandsmitglied des studentischen Dachverbands. «Wir brauchen eine klare Kehrtwende hin zu einer sozial gerechten Bildungspolitik. Die Proteste werden weitergehen, bis diese Forderungen auch umgesetzt werden», sagte sie.
Zugleich warfen die Studierenden Politikern und Hochschulvertretern vor, ihr für die Proteste geäußertes Verständnis sei geheuchelt. Ernsthafte Angebote zum Dialog oder gar Konsequenzen habe es bislang nicht gegeben, sagte Thomas Warnau, ebenfalls im Vorstand des fzs. Offenbar gehe es nur darum, die Studierenden «ruhig zu stellen und möglichst schnell wieder in die überfüllten Hörsäle zu pferchen und von ihnen die Gebühren zu kassieren». (© AP)




Weitere Selbstverbrennung im Protest gegen Chinas Tibetpolitik
SPD ruft zum friedlichen Protest gegen Neonazis in Dresden auf
Protest gegen jemenitischen Präsidenten Saleh in New York
(Im Fokus) - Trotz Eiseskälte Zehntausende bei Protest gegen Putin

