Kinderbetreuung und Teilzeit am ehesten in Großbetrieben

veröffentlicht am 18.11.2009


Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist den meisten Betrieben egal. Nur jedes zehnte Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern fördert die Chancengleichheit, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter 16.000 Firmen ergab.

 

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Nürnberg - Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist den meisten Betrieben egal. Nur jedes zehnte Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern fördert die Chancengleichheit, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter 16.000 Firmen ergab.


Am ehesten würden Kinderbetreuung und Teilzeitstellen angeboten. Gezielte Programme zur Karriereförderung von Frauen seien selten, hieß es weiter. Acht Prozent der Betriebe haben Betriebsvereinbarungen oder Tarifabkommen zur Förderung der Chancengleichheit abgeschlossen, drei Prozent ergriffen zum Teil zusätzlich freiwillige Maßnahmen. Aber 90 Prozent der Firmen zeigten überhaupt keine Initiative, erklärte das IAB. Damit habe sich seit 2002 kaum etwas verbessert.


Aktiv seien vor allem Großbetriebe, Banken und Versicherungen. Gut abgeschnitten hätten auch die Bereiche Erziehung und Unterricht, wo überdurchschnittlich viele Frauen beschäftigt sind. Im Gesundheits- und Sozialwesen und der Gastronomie dagegen, wo ebenfalls viele Frauen tätig sind, sei das Engagement gering.  (© AP)



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