Vertriebene entscheiden über Steinbach-Kandidatur
veröffentlicht am 17.11.2009

Der Bundesverband der Vertriebenen ist fest entschlossen, am Dienstag über eine Kandidatur seiner Präsidentin Erika Steinbach für den Stiftungsrat des Zentrums gegen Vertreibung zu entscheiden.
Berlin - Der Bundesverband der Vertriebenen ist fest entschlossen, am Dienstag über eine Kandidatur seiner Präsidentin Erika Steinbach für den Stiftungsrat des Zentrums gegen Vertreibung zu entscheiden.
BdV-Generalsekretärin Michaela Hriberski dementierte am Montag Berichte, nach denen die Nominierung eines Kandidaten für den letzten noch offenen Posten in dem 14-köpfigen Gremium verschoben werden soll. «Wir werden uns entscheiden, wie auch immer», sagte sie der Nachrichtenagentur AP.
Das Präsidium des Vertriebenenverbandes trifft sich am Dienstag in Frankfurt am Main. In der vergangenen Legislaturperiode war eine Nominierung der in Polen höchst unbeliebten Steinbach am Widerstand der SPD gescheitert. Jetzt stemmt sich die FDP gegen die Vertriebenenpräsidentin.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in der Frage bisher nicht positioniert. Dem BdV steht zwar zunächst frei, wen er für den Posten aufstellt. Das letzte Wort hat aber das Bundeskabinett, in dem Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) sein Veto einlegen könnte. (© AP)




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