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17. November 2009

Lafontaine fühlt sich auch den Wählern im Saarland verpflichtet



Saarbrücken - Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine hat den Vorwurf der Wählertäuschung scharf zurückgewiesen. Er sei noch immer Parteivorsitzender und Bundestagsabgeordneter, sagte der Politiker der «Saarbrücker Zeitung» (Dienstagausgabe) laut Vorabmeldung. Allerdings fühle er sich auch den Wählern im Saarland verpflichtet.

Kritik an Lafontaine war aufgekommen, weil er Spitzenkandidat für die Bundestagswahl war, danach aber überraschend die Führung der Fraktion aufgab. Nach eigenen Worten will Lafontaine in den kommenden Tagen eine persönliche Erklärung abgeben. Dann könne die Nation erfahren, ob und wie lange er sein Bundestagsmandat und/oder das Landtagsmandat behalten wolle.

Lesen Sie auch: Bundestag debattiert über Bergung des Asse-Mülls

Die Bergung der Atommüllfässer aus dem umstrittenen Atommülllager Asse ist am Freitag Thema im Bundestag (12.10 Uhr). SPD und Grüne haben beantragt, die rund 126.000 Fässer mit radioaktiven Abfällen aufgrund des schlechten baulichen Zustandes des Bergwerks schneller als bislang geplant zurückzuholen. Durch die strikte Anwendung des Atomrechts komme es zu zeitlichen Verzögerungen. Die Grünen wollen die großen Energiekonzerne EnBW, Eon, RWE und Vattenfall an allen Kosten der Sanierung des Atommülllagers Asse beteiligen.  zur Nachricht >>


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