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17. November 2009
Lafontaine fühlt sich auch den Wählern im Saarland verpflichtet
Saarbrücken - Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine hat den Vorwurf der Wählertäuschung scharf zurückgewiesen. Er sei noch immer Parteivorsitzender und Bundestagsabgeordneter, sagte der Politiker der «Saarbrücker Zeitung» (Dienstagausgabe) laut Vorabmeldung. Allerdings fühle er sich auch den Wählern im Saarland verpflichtet.
Kritik an Lafontaine war aufgekommen, weil er Spitzenkandidat für die Bundestagswahl war, danach aber überraschend die Führung der Fraktion aufgab. Nach eigenen Worten will Lafontaine in den kommenden Tagen eine persönliche Erklärung abgeben. Dann könne die Nation erfahren, ob und wie lange er sein Bundestagsmandat und/oder das Landtagsmandat behalten wolle.
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