Tillich bleibt Chef der sächsischen CDU
veröffentlicht am 14.11.2009

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich bleibt CDU-Landesvorsitzender. Auf einem Landesparteitag in Chemnitz erhielt der 50-Jährige am Samstag 94,2 Prozent der Stimmen, wie ein Parteisprecher mitteilte. Tillich war erstmals im Mai 2008 mit knapp 98 Prozent der Stimmen an die Spitze der sächsischen Union gewählt worden.
Chemnitz - Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich bleibt CDU-Landesvorsitzender. Auf einem Landesparteitag in Chemnitz erhielt der 50-Jährige am Samstag 94,2 Prozent der Stimmen, wie ein Parteisprecher mitteilte. Tillich war erstmals im Mai 2008 mit knapp 98 Prozent der Stimmen an die Spitze der sächsischen Union gewählt worden. Er löste damals Georg Milbradt ab, der wegen des Sachsen-LB-Debakels unter Druck geraten und daraufhin als Partei- und Regierungschef zurückgetreten war.
In seiner Rede vor den Delegierten warnte Tillich die schwarz-gelbe Koalition im Bund erneut vor einer Haushaltspolitik zulasten der Bundesländer. Er verwies darauf, dass Sachsen bei den eigenen Koalitionsverhandlungen nur die Ziele festgeschrieben habe, die auch bezahlbar seien. Eine Einschränkung der finanziellen Handlungsfähigkeit «durch Dritte» dürfe es nicht geben.
Tillich hatte zuletzt mehrfach die Regierung in Berlin vor Steuersenkungen auf Pump gewarnt und erklärt, er halte dies für keine solide Haushaltspolitik. In Sachsen gibt es wie im Bund eine CDU-FDP-Koalition. (© AP)




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