Strafe gegen bosnisch-serbischen General weitgehend bestätigt
veröffentlicht am 12.11.2009

Das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien hat die gegen einen bosnisch-serbischen General verhängte Strafe wegen des Beschusses von Sarajevo weitgehend bestätigt. Der heute 67-jährige Dragomir Milosevic wurde im Dezember 2007 schuldig gesprochen, weil seine Truppen die Bewohner von Sarajevo mit willkürlichem Artilleriebeschuss und durch Schüsse von Heckenschützen terrorisiert hatten. Seine Strafe wurde am Donnerstag von 33 Jahre auf 29 Jahre verkürzt.
Den Haag - Das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien hat die gegen einen bosnisch-serbischen General verhängte Strafe wegen des Beschusses von Sarajevo weitgehend bestätigt. Der heute 67-jährige Dragomir Milosevic wurde im Dezember 2007 schuldig gesprochen, weil seine Truppen die Bewohner von Sarajevo mit willkürlichem Artilleriebeschuss und durch Schüsse von Heckenschützen terrorisiert hatten. Seine Strafe wurde am Donnerstag von 33 Jahre auf 29 Jahre verkürzt.
Das Gericht strich drei konkrete Vorfälle, bei denen Milosevic entweder im Krankenhaus oder bei denen nicht klar war, ob tatsächlich seine Truppen dafür verantwortlich waren. So sahen es die Richter nicht als geklärt an, ob im Dezember 1994 eine von der bosnisch-serbischen oder der bosnischen Armee abgefeuerte Granate auf einem Flohmarkt eingeschlagen war. (© AP)
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