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Grüne kritisieren Impfplanung für Schwangere als Schlamperei

veröffentlicht am 12.11.2009


Die Grünen haben die Planung der Schweinegrippe-Impfung für Schwangere scharf kritisiert. Die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Bärbel Höhn, sagte, obwohl Schwangere nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission zügig geimpft werden sollten, sei für diese Risikogruppe nun kein Impfstoff verfügbar. «Bei der Impfplanung für die besonders gefährdeten Schwangeren wurde geschlampt», sagte Höhn der «Saarbrücker Zeitung».

 

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Berlin - Die Grünen haben die Planung der Schweinegrippe-Impfung für Schwangere scharf kritisiert. Die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Bärbel Höhn, sagte, obwohl Schwangere nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission zügig geimpft werden sollten, sei für diese Risikogruppe nun kein Impfstoff verfügbar. «Bei der Impfplanung für die besonders gefährdeten Schwangeren wurde geschlampt», sagte Höhn der «Saarbrücker Zeitung».


Die Ständige Impfkommission hatte bereits Anfang Oktober Schwangere den vorrangig zu impfenden Risikogruppen zugeordnet. Der einzige für Schwangere wirklich unbedenkliche Impfstoff sei aber bisher in Deutschland gar nicht zugelassen, sagte Höhn. «Hektisch versucht man das jetzt nachzuholen. Aber vor Dezember ist nicht mit dem Impfstoff zu rechnen. Dabei rollt die Infektionswelle schon jetzt an.»


Die 150.000 zusätzlichen Impfdosen speziell für Schwangere sollen im Dezember geliefert werden. Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte zu dem Termin am Mittwoch erklärt: «Das war keine politische Entscheidung.» Mehr Impfstoff dieser Art sei nicht lieferbar.  (© AP)



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