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08. November 2009

Drei Monate altes Baby in Düsseldorf zu Tode geschüttelt



Düsseldorf - Ein 29-jähriger Vater hat in Düsseldorf seine drei Monate alte Tochter so stark geschüttelt, dass sie an der Gehirnverletzung gestorben ist. Gegen den Mann wurde Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge erlassen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten. Er kam in Untersuchungshaft.

Zu der tödlichen Misshandlung kam es am Donnerstag. Der Vater war zu Hause mit dem Baby und dem zweijährigen Sohn seiner Lebensgefährtin, während diese an ihrem Arbeitsplatz war. Er rief in der Mittagszeit einen Notarzt. Dieser leitete Wiederbelebungsmaßnahmen bei dem bewusstlosen Baby ein, die in der Uniklinik fortgesetzt wurden. Doch die Rettung kam zu spät. Der Tod wurde um 17.45 Uhr festgestellt. Der Vater räumte ein, dass der die Kleine geschüttet habe, betonte aber, dass sie da bereits bewusstlos gewesen sei.

Die Ermittler glauben ihm dies nicht. Vor sechs Wochen habe er das Baby schon einmal bewusstlos in die Uniklinik gebracht, berichteten sie. Damals habe die Untersuchung keine Ursache für die Bewusstlosigkeit ergeben. Die Polizei hält es für wahrscheinlich, dass diese von einem Schütteltrauma ausgelöst wurde.

Der Vater hätte demnach wissen müssen, dass Schütteln für das Kind gefährlich ist. Das Baby wies äußerlich keine Spuren von Misshandlungen auf, wie die Kripo weiter berichtete. Der Vater sei nicht einschlägig vorbestraft, aber wegen kleinerer Delikte registriert.


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