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08. November 2009
Sudans Präsident darf in die Türkei einreisen
Istanbul - Die Türkei will den vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) gesuchten sudanesischen Präsidenten Omar al Baschir zum Gipfel der islamischen Staaten einreisen lassen. Al Baschir stehe es frei, das Treffen der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) am Montag in Istanbul zu besuchen, erklärte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Sonntag.
Die Türkei respektiere die Menschenrechte und würde nicht zögern, Baschir zur Rede zu stellen, wenn sie der Annahme wäre, er sei für Gräueltaten in Darfur verantwortlich, betonte Erdogan. Der IStGH hatte im März Haftbefehl gegen Al Baschir wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der sudanesischen Unruheregion Darfur erlassen. Die Türkei erkennt den Strafgerichtshof nicht an.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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