Vorsicht bei Verzehr von türkischen Birnen

veröffentlicht am 20.10.2009


Das baden-württembergische Verbraucherschutzministerium hat vor dem Verzehr von Birnen aus der Türkei gewarnt. In den Früchten sei das in der Europäischen Union verbotene Pflanzenschutzmittel Amitraz in einer gefährlichen Konzentrationen entdeckt worden, teilte das Ministerium am Montag in Stuttgart mit. Alle Proben seien mit Rückständen ganz erheblich über dem Grenzwert belastet gewesen.

 

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Stuttgart - Das baden-württembergische Verbraucherschutzministerium hat vor dem Verzehr von Birnen aus der Türkei gewarnt. In den Früchten sei das in der Europäischen Union verbotene Pflanzenschutzmittel Amitraz in einer gefährlichen Konzentrationen entdeckt worden, teilte das Ministerium am Montag in Stuttgart mit. Alle Proben seien mit Rückständen ganz erheblich über dem Grenzwert belastet gewesen.


Verbraucherschutzminister Peter Hauk sagte: «Angesichts der Befunde muss derzeit vor dem Verzehr von Birnen mit Herkunft Türkei gewarnt werden.» Bisher seien im Jahr 2009 insgesamt 45 Proben Birnen aus verschiedenen Ländern auf Rückstände an Pflanzenschutzmitteln untersucht worden. In allen acht Birnenproben aus der Türkei seien Amitraz-Rückstände festgestellt worden.


Der Wirkstoff Amitraz wirkt gegen Insekten und gegen Spinnentiere und ist laut Mitteilung in Deutschland seit einigen Jahren, in der EU seit Anfang 2008 nicht mehr zugelassen. Der CDU-Politiker sagte, der aktuelle Fall mit seinen extremen Höchstmengenüberschreitungen könne nicht ohne Konsequenzen bleiben. «Wir brauchen EU-weite Einfuhrbeschränkungen für Birnen aus der Türkei», forderte Hauk.  (© AP)



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