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17. Oktober 2009
Flashmob lässt sich auf Frankfurter Buchmesse blicken
Zu der Aktion aufgerufen hatte eine Gruppe namens «United4Iran». «Wir wollen zeigen, dass der Widerstand gegen die Machthaber im Iran noch in Bewegung ist, auch wenn in den Medien kaum noch darüber berichtet wird», sagt ein junger Aktivist, der anonym bleiben möchte.
Die Buchmesse sei dafür ein idealer Ort, schließlich stehe sie wie kaum eine andere Veranstaltung für Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit. Und die Aktion solle daran erinnern, dass es genau das in Ländern wie Iran eben nicht gebe. Sogenannte Flashmobs sind Aktion zumeist wildfremder Menschen, die sich oft online oder per SMS-Ketten verabreden und scheinbar spontan das Gleiche tun.
Auch China wurde in den vergangenen Tagen immer wieder zum Ziel von Protesten: Vor dem Haupteingang stehen seit dem ersten Messetag Aktivisten von Menschenrechtsorganisationen, um gegen die chinesische Besatzung Tibets zu protestieren. Am Donnerstag hatten sowohl die Organisation Reporter ohne Grenzen als auch das deutsche PEN-Zentrum Zensur und Einschränkungen der Meinungsfreiheit beim diesjährigen Ehrengast der Buchmesse kritisiert.

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