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17. Oktober 2009

Flashmob lässt sich auf Frankfurter Buchmesse blicken



Frankfurt/Main - Ein Flashmob gegen die iranische Regierung auf der Buchmesse: Wie aus dem Nichts tauchen am Samstag gegen 14.30 Uhr rund 20 Demonstranten aus dem Gewühl zwischen den Messeständen auf. Vor der Präsentation eines iranischen Instituts stellen sie sich in einer Reihe auf, ihre Münder mit schwarzem Klebestreifen verklebt.

Kurz darauf kommen weitere 30 Aktivisten, alle in grün gekleidet. Auch sie bleiben stumm, doch mit Schildern und Plakaten richten sie klare Forderungen an die iranische Regierung: Meinungsfreiheit, keine Folter und Freiheit für politische Häftlinge.

Einmal mehr erweist sich die Frankfurter Buchmesse als Bühne nicht nur für das Literaturgeschäft, sondern auch für politische Gruppen, die internationale Aufmerksamkeit wollen. Die Mitarbeiter der iranischen Aussteller sind zunächst verwirrt, offenbar hat niemand von der Aktion gewusst. Erste Sicherheitsbeamte sind sofort zur Stelle und fordern Verstärkung an.

Bald sind die Aktivisten umstellt. Doch alles bleibt ruhig. Viele Messebesucher bleiben kurz stehen, schauen dem Schauspiel eine Weile zu und machen Fotos. Einige solidarisieren sich mit den Demonstranten oder sprechen ihnen Mut zu.  weiterlesen >>


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