Guinea besiegelt Milliardengeschäft mit chinesischem Minenunternehmen

veröffentlicht am 16.10.2009


Die Militärregierung in Guinea hat nach eigenen Angaben mit einem chinesischen Unternehmen einen Vertrag über den Abbau von Rohstoffen in dem westafrikanischen Land im Wert von sieben Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro) abgeschlossen. Bergbauminister Mahmoud Thiam sagte am Dienstag, das chinesische Unternehmen - dessen Namen er nicht nannte - werde ein «strategischer Partner bei allen Minenprojekten» des Landes sein.

 

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Conakry - Die Militärregierung in Guinea hat nach eigenen Angaben mit einem chinesischen Unternehmen einen Vertrag über den Abbau von Rohstoffen in dem westafrikanischen Land im Wert von sieben Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro) abgeschlossen. Bergbauminister Mahmoud Thiam sagte am Dienstag, das chinesische Unternehmen - dessen Namen er nicht nannte - werde ein «strategischer Partner bei allen Minenprojekten» des Landes sein.


Guinea ist das weltgrößte Förderland von Bauxit, einem entscheidendem Rohmaterial der Aluminiumproduktion. In dem Land werden auch Diamanten und Gold gefördert. Die Militärregierung unter Moussa «Dadis» Camara hat sich im Dezember an die Macht geputscht. China ist darum bemüht, seinen Einfluss in Afrika auszubauen und die Rohstoffversorgung für die eigene aufstrebende Wirtschaft zu sichern. Seit 2001 hat sich das Handelsvolumen zwischen Peking und Afrika etwa verzehnfacht.  (© AP)


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