Guinea besiegelt Milliardengeschäft mit chinesischem Minenunternehmen
veröffentlicht am 16.10.2009

Die Militärregierung in Guinea hat nach eigenen Angaben mit einem chinesischen Unternehmen einen Vertrag über den Abbau von Rohstoffen in dem westafrikanischen Land im Wert von sieben Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro) abgeschlossen. Bergbauminister Mahmoud Thiam sagte am Dienstag, das chinesische Unternehmen - dessen Namen er nicht nannte - werde ein «strategischer Partner bei allen Minenprojekten» des Landes sein.
Conakry - Die Militärregierung in Guinea hat nach eigenen Angaben mit einem chinesischen Unternehmen einen Vertrag über den Abbau von Rohstoffen in dem westafrikanischen Land im Wert von sieben Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro) abgeschlossen. Bergbauminister Mahmoud Thiam sagte am Dienstag, das chinesische Unternehmen - dessen Namen er nicht nannte - werde ein «strategischer Partner bei allen Minenprojekten» des Landes sein.
Guinea ist das weltgrößte Förderland von Bauxit, einem entscheidendem Rohmaterial der Aluminiumproduktion. In dem Land werden auch Diamanten und Gold gefördert. Die Militärregierung unter Moussa «Dadis» Camara hat sich im Dezember an die Macht geputscht. China ist darum bemüht, seinen Einfluss in Afrika auszubauen und die Rohstoffversorgung für die eigene aufstrebende Wirtschaft zu sichern. Seit 2001 hat sich das Handelsvolumen zwischen Peking und Afrika etwa verzehnfacht. (© AP)
Lesen Sie auch: Merkel strebt Einigung zur Solarförderung noch vor Sommerpause an
Bund und Länder streben in der strittigen Frage der künftigen Förderung von Solarstrom möglichst noch vor der Sommerpause eine Einigung an, sagte Merkel in Berlin nach ihrem Treffen mit den Ministerpräsidenten, an dem auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) teilnahmen. Die vom Bund geplante drastische Kürzung der Solarförderung scheiterte erst vor knapp zwei Wochen im Bundesrat und liegt jetzt im Vermittlungsausschuss. zur Nachricht >>




SGL erweitert Rohstoffversorgung mit Zukauf in Portugal
Ergebnisoffene Rohstoff-Gespräche zwischen Deutschland und Kasachstan
China dreht den Rohstoffharn zu
Guinea besiegelt Milliardengeschäft mit chinesischem Minenunternehmen

