Gentechnisch veränderter Leinsamen in der Schweiz nachgewiesen
veröffentlicht am 13.10.2009

In der Schweiz ist gentechnisch veränderter Leinsamen der nicht zugelassenen Linie FP967 nachgewiesen worden. Fünf von 42 Proben wurden beanstandet, wie das Kantonslabor von Basel-Stadt am Dienstag mitteilte. Zwei Brote und zwei Müsli enthielten demnach FP967-Leinsaat.
Basel - In der Schweiz ist gentechnisch veränderter Leinsamen der nicht zugelassenen Linie FP967 nachgewiesen worden. Fünf von 42 Proben wurden beanstandet, wie das Kantonslabor von Basel-Stadt am Dienstag mitteilte. Zwei Brote und zwei Müsli enthielten demnach FP967-Leinsaat. Bei der fünften Probe wurde die Kennzeichnung bemängelt.
Anfang September wurden bereits in Deutschland Backmischungen mit Gen-Leinsamen entdeckt. FP967 wurde den Schweizer Angaben zufolge in Kanada entwickelt und dort 1996 zum Anbau zugelassen, später auch in den USA. Die Zulassung wurde 2001 in Kanada aber wieder zurückgezogen, hauptsächlich wegen der mangelnden Akzeptanz auf dem europäischen Markt. Leinsaat der Linie FP967 ist weder in der EU noch in der Schweiz zugelassen. (© AP)
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