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Metro sieht mögliche Fusion von Kaufhof und Karstadt skeptischer

veröffentlicht am 13.10.2009


Der Handelskonzern Metro sieht eine mögliche Fusion seiner Warenhaus-Sparte Kaufhof mit der insolventen Arcandor-Tochter Karstadt wieder deutlich zurückhaltender. «Wir brauchen die Erweiterung mit Karstadt-Häusern nicht um jeden Preis», sagte der neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas Unger dem «Handelsblatt». zufolge.

 

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Düsseldorf - Der Handelskonzern Metro sieht eine mögliche Fusion seiner Warenhaus-Sparte Kaufhof mit der insolventen Arcandor-Tochter Karstadt wieder deutlich zurückhaltender. «Wir brauchen die Erweiterung mit Karstadt-Häusern nicht um jeden Preis», sagte der neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas Unger dem «Handelsblatt». zufolge. «Die Werthaltigkeit der Karstadt-Warenhäuser wird durch Warten nicht besser», wurde er weiter zitiert.


Metro hatte in den letzten Monaten immer wieder vergeblich Interesse an Karstadt bekundet, um Kaufhof mit Karstadt zu einer Warenhaus AG zu verschmelzen. Stattdessen kündigte Unger nun erneut einen Verkauf von Kaufhof an. «Kaufhof ist sehr erfolgreich, passt nur nicht in unsere Internationalisierungsstrategie», sagte er. Wachstum sucht Metro mit der Sparte Media-Saturn verstärkt in Osteuropa und Asien. Auch einen Börsengang von Media-Saturn schloss Unger dem Vorabbericht zufolge nicht aus.  (© AP)


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