Trauerfeier für 24-jährigen Bundeswehrsoldaten

veröffentlicht am 12.10.2009


In einem Trauergottesdienst in Fulda haben am Montag rund 500 Menschen Abschied von dem Bundeswehrsoldaten genommen, der in der vergangenen Woche an den Spätfolgen eines Anschlags in Afghanistan gestorben war. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung und der Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan erwiesen dem Soldaten die letzte Ehre.

 

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Fulda - In einem Trauergottesdienst in Fulda haben am Montag rund 500 Menschen Abschied von dem Bundeswehrsoldaten genommen, der in der vergangenen Woche an den Spätfolgen eines Anschlags in Afghanistan gestorben war. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung und der Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan erwiesen dem Soldaten die letzte Ehre.


Jung sagte, der Soldat sei «im Einsatz für den Frieden, Freiheit und Recht gefallen. Sein Tod führt uns vor Augen, wie gefährlich der Einsatz der Bundeswehr zum Schutze Deutschlands und für die Zukunft Afghanistans ist. Wir trauern um einen jungen Soldaten, der sein Leben für diese wichtige Aufgabe ließ.»


Der Soldat habe trotz der schweren Verwundung die Hoffnung auf Genesung nie aufgegeben. «Er arbeitete hart daran, wieder so zu leben, wie vor dem Anschlag», sagte Jung, der dem Soldaten nach eigenen Angaben zweimal persönlich begegnet war.


Die Zahl der Anschläge und Hinterhalte in Afghanistan habe zugenommen. Die Gegner zielten darauf, die öffentliche Meinung in Deutschland zu beeinflussen. Sie wollten, dass sich Deutschland zurückziehe und ihnen Afghanistan für ihre Terrorherrschaft überlasse.


«Das wird ihnen nicht gelingen», betonte der Verteidigungsminister und fügte hinzu: «Wir werden in unserem Engagement nicht nachlassen. Wir werden uns weiterhin Hand in Hand mit der internationalen Gemeinschaft, der afghanischen Armee und der afghanischen Polizei den Handlangern des Terrorismus entschieden in den Weg stellen.»


Bei dem Selbstmordanschlag bei Kundus waren im August vor einem Jahr drei Soldaten verletzt worden, darunter der 24-Jährige.  (© AP)



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