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06. Oktober 2009
Australien erhöht die Zinsen
Sydney - Die australische Zentralbank hat die Zinsen am Dienstag unerwartet um 25 Basispunkte auf 3,25 Prozent erhöht. Damit ist erstmals seit Ausbruch der weltweiten Finanzmarktkrise in einer größeren Volkswirtschaft die Zinsschraube wieder angezogen worden. Zuvor lag der Zinssatz auf einem 49-Jahrestief von 3 Prozent. Zwischen September 2008 und April 2009 hatte die Bank den Leitzins insgesamt um 4,25 Prozentpunkte gesenkt.
Der Australische Dollar stieg im Vergleich zum US-Dollar auf den höchsten Stand seit 14 Monaten. Der Anhebung vorausgegangen waren neue Wirtschaftsdaten. Sie zeigen, dass die Konjunktur in Australien sich erholt. Zentralbankchef Glenn Stevens erklärte, es sei klug, den Wirtschaftsanreiz durch Niedrigzinsen allmählich zurückzunehmen. Das Risiko eines ernsten wirtschaftlichen Rückgangs in Australien sei vorüber.
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Facebook hat im Rahmen des geplanten Börsengangs die Bezüge seiner Topmanager veröffentlicht. Demnach verdient der Gründer und Vorstandsvorsitzende Mark Zuckerberg ein Grundgehalt von umgerechnet 377.000 Euro pro Jahr, wie das kalifornische Unternehmen am Mittwoch gegenüber der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC mitteilte. Zuckerbergs Topmanager David Ebersman und Sheryl Sandberg erhalten jeweils 226.000 Euro jährlich. Dazu kann alle zwei Jahre ein Bonus in Höhe von 45 Prozent des Grundgehalts kommen. Das wahre Vermögen der Topmanager liegt jedoch in deren Besitz an Facebook-Aktien. Sollte alles wie geplant klappen, könnte Facebook nach dem Börsengang rund 75 Milliarden Euro wert sein. zur Nachricht >>

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