FDP will Krümmel und Brunsbüttel endgültig abschalten
veröffentlicht am 10.10.2009

© e.on AG
Die FDP in Schleswig-Holstein setzt sich dafür ein, die beiden Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel dauerhaft vom Netz zu nehmen. «Das ist unsere Linie», sagte FDP-Landeschef Jürgen Koppelin am Freitag laut «Spiegel Online». In Schleswig-Holstein wolle seine Partei ein Umlenken auf alternative Energieträger.
Berlin - Die FDP in Schleswig-Holstein setzt sich dafür ein, die beiden Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel dauerhaft vom Netz zu nehmen. «Das ist unsere Linie», sagte FDP-Landeschef Jürgen Koppelin am Freitag laut «Spiegel Online». In Schleswig-Holstein wolle seine Partei ein Umlenken auf alternative Energieträger. «Eine Verlängerung von Laufzeiten nimmt daher nur den Druck, in erneuerbare Energie zu investieren», sagte Koppelin.
Die Reaktoren Brunsbüttel und Krümmel des Betreibers Vattenfall sind nach Störfällen derzeit nicht am Netz. Koppelin erneuerte seine Kritik an Vattenfall. «In einen solchen Betreiber habe ich schon lange kein Vertrauen mehr», sagte der FDP-Politiker der Meldung zufolge.
«Ich fordere daher Vattenfall auf, jetzt mit den Betreibern von Brokdorf in Verhandlungen einzutreten. Eine Übertragung der Reststrommenge von Krümmel und Brunsbüttel auf das dortige Kraftwerk könnte sich sogar wirtschaftlich für das Energieunternehmen auszahlen», betonte Koppelin. An Brokdorf ist Vattenfall mit 20 Prozent beteiligt, 80 Prozent hält das Unternehmen E.ON. (© AP)




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