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"Weiße Liste" hilft bei Klinik-Wahl

veröffentlicht am 03.10.2009


Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Krankenhaus verspricht das unabhängige und nicht kommerzielle Internetportal weisse-Liste.de. Die Suchmaschine biete die neuesten Informationen zum Leistungsangebot und zur Qualität der rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland, berichtete die Bertelsmann-Stiftung am Dienstag. Dabei greift das von Patienten- und Verbraucherorganisationen gemeinsam mit der Stiftung betriebene Portal auf die gerade erschienen Qualitätsberichte der Kliniken für das Jahr 2008 zurück.

 

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Gütersloh - Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Krankenhaus verspricht das unabhängige und nicht kommerzielle Internetportal weisse-Liste.de. Die Suchmaschine biete die neuesten Informationen zum Leistungsangebot und zur Qualität der rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland, berichtete die Bertelsmann-Stiftung am Dienstag. Dabei greift das von Patienten- und Verbraucherorganisationen gemeinsam mit der Stiftung betriebene Portal auf die gerade erschienen Qualitätsberichte der Kliniken für das Jahr 2008 zurück.


Um Patienten und Angehörige bei der Suche nach dem für sie passenden Krankenhaus zu unterstützen, werden die Berichte in der Weißen Liste leicht verständlich und nutzerfreundlich aufbereitet. Patienten, Angehörige und Patientenberater können so zum Beispiel über die Qualifikation der Krankenhausärzte, über die vorhandenen medizinischen Geräte oder über die Erfahrung der Kliniken mit speziellen Behandlungen informieren.


Zudem fließen Informationen zur Zufriedenheit ehemaliger Patienten in das Portal ein. Alle Kliniken können dazu an einer standardisierten Patientenbefragung teilnehmen. Ein integrierter Diagnosen-Dolmetscher, rund 4.000 allgemeinverständlich übersetzte Fachbegriffe und ein spezieller, interaktiver Suchassistent sollen es auch Kranken und Angehörigen ohne Fachkenntnisse ermöglichen, in der Weißen Liste zu suchen und Krankenhäuser direkt miteinander zu vergleichen.


Ziel sei es, das Gesundheitssystem transparenter und verständlicher zu machen, betonte die Bertelsmann Stiftung. Gerd Billen, Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, sagte: «Das Gesundheitswesen braucht Patienten, die auf Augenhöhe mitreden können. Vor einem planbaren Eingriff sollte sich jeder Verbraucher selbst informieren, welche Klinik für seinen speziellen Behandlungsanlass am besten geeignet ist.»


Raimund Geene, Mitglied im Vorstand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, erklärte: «Die Weiße Liste orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen der Patienten.» Der Aufbau des Portals mache es möglich, dass Nutzer mit unterschiedlichstem Vorwissen und Internetkenntnissen nach dem für sie passenden Krankenhaus suchen könnten. So führten zum Beispiel auch Suchbegriffe wie Bauchweh oder Rückenschmerzen zu einem Ergebnis.


Die Weiße Liste ist ein gemeinsames Projekt von Bertelsmann Stiftung, Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe, Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, Forum chronisch kranker und behinderter Menschen im Paritätischen Gesamtverband, Sozialverband Deutschland (SoVD), Sozialverband VdK Deutschland und Verbraucherzentrale Bundesverband. Das Portal ist seit Juni vergangenen Jahres online zugänglich und konnte seitdem schon 4,5 Millionen Besuche verzeichnen.  (© AP)



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