Chemieindustrie hofft auf verbesserte Wettbewerbsfähigkeit
veröffentlicht am 28.09.2009

Die Chemieindustrie verbindet mit einer neuen Bundesregierung die Hoffnung auf eine gestärkte internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) erklärte am Montag in Frankfurt am Main, Innovationen seien die Voraussetzung für mehr Wachstum und neue Arbeitsplätze. «Deshalb sollte die Zinsschranke abgeschafft und eine steuerliche Forschungsförderung für die Unternehmen eingeführt werden.»
Frankfurt/Main - Die Chemieindustrie verbindet mit einer neuen Bundesregierung die Hoffnung auf eine gestärkte internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) erklärte am Montag in Frankfurt am Main, Innovationen seien die Voraussetzung für mehr Wachstum und neue Arbeitsplätze. «Deshalb sollte die Zinsschranke abgeschafft und eine steuerliche Forschungsförderung für die Unternehmen eingeführt werden.»
Der VCI-Hauptgeschäftsführer, Utz Tillmann, forderte zudem, «die Zuständigkeiten für Energie- und Klimaschutzpolitik in einem Ministerium zu bündeln, um die Effizienz der Maßnahmen zu steigern». In den ersten 100 Tagen solle die neue Regierung nach Einschätzung der Chemiebranche ein Zeichen setzen, dass sie bessere Rahmenbedingungen für die Industrie schaffen wolle. (© AP)
Lesen Sie auch: Seibert: Merkel erwartet bei Gipfel vorbehaltlose Diskussion aller Ideen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet bei dem am Abend in Brüssel geplanten EU-Gipfel laut ihrem Sprecher eine vorbehaltlose Diskussion aller kursierenden Ideen, allerdings sieht die Bundesregierung das Treffen nur als einen "Zwischenschritt" zu dem EU-Gipfel Ende Juni an. zur Nachricht >>




Monti und Barroso: Wachstum muss über Wettbewerbsfähigkeit kommen
Rösler lobt Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit
Rösler: Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exportwirtschaft herausragend
(Update) - Deutschland auf sechstem Platz bei der Wettbewerbsfähigeit

