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CDU gewinnt traditionell roten Wahlkreis von Niels Annen

veröffentlicht am 28.09.2009


Der parteiinterne Putschversuch an SPD-Politiker Niels Annen im Hamburger Wahlkreis Eimsbüttel ist gescheitert. SPD-Jungpolitiker Danial Ilkhanipour konnte in dem ansonsten für die Sozialdemokraten sicheren Wahlkreis nicht das Direktmandat holen. Stattdessen zieht der CDU-Politiker Rüdiger Kruse mit 30,7 Prozent der Stimmen in den Bundestag ein.

 

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Hamburg - Der parteiinterne Putschversuch an SPD-Politiker Niels Annen im Hamburger Wahlkreis Eimsbüttel ist gescheitert. SPD-Jungpolitiker Danial Ilkhanipour konnte in dem ansonsten für die Sozialdemokraten sicheren Wahlkreis nicht das Direktmandat holen. Stattdessen zieht der CDU-Politiker Rüdiger Kruse mit 30,7 Prozent der Stimmen in den Bundestag ein. Ilkhanipour blieb mit 24,2 Prozent sogar hinter der Grünen-Kandidatin Krista Sager (26,2 Prozent) zurück.


Die Aufstellung des SPD-Kandidaten im Wahlkreis Eimsbüttel hatte im November vergangenen Jahres zu einem parteiinternen Eklat geführt. Ilkhanipour hatte seine Kandidatur erst kurz vor der Abstimmung der Parteimitglieder bekanntgegeben und zuvor eine Mehrheit für sich organisiert. Annen blieb keine Zeit zu reagieren. Der Vorgang löste in der Parteispitze große Kritik aus.


Auch insgesamt schnitt die SPD in Hamburg schlecht ab. Von den sechs Wahlkreisen gingen nur drei an die Sozialdemokraten, die in früheren Wahlen traditionell alle Bezirke in der Stadt beherrschten.  (© AP)



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