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Finnen-Premier fordert neuartige Staatsanleihen

veröffentlicht am 12.08.2012


Der finnische Premierminister Jyrki Katainen rät Ländern wie Italien oder Spanien zu neuartigen Staatsanleihen, die mit Sicherheiten aus staatlichem Besitz unterlegt sind. So könnten sie zurzeit schwerverkäufliche Staatsbeteiligungen wenigstens als Pfand benutzen. Mit solchen Pfandanleihen habe Finnland in den neunziger Jahren "die Zinsen deutlich drücken" können, sagte Katainen in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel.

 

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Berlin - Der finnische Premierminister Jyrki Katainen rät Ländern wie Italien oder Spanien zu neuartigen Staatsanleihen, die mit Sicherheiten aus staatlichem Besitz unterlegt sind. So könnten sie zurzeit schwerverkäufliche Staatsbeteiligungen wenigstens als Pfand benutzen. Mit solchen Pfandanleihen habe Finnland in den neunziger Jahren "die Zinsen deutlich drücken" können, sagte Katainen in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel. Den Kauf von Staatsanleihen durch europäische Rettungsfonds sieht er sehr kritisch, die bisherigen Käufe der EZB hätten nur kurzfristig geholfen. Auch von einer Banklizenz für den Rettungsfonds ESM hält der Finne nichts. Allenfalls eine direkte Finanzierung von Ländern wie Spanien durch den Rettungsfonds könne Teil einer nachhaltigen Lösung sein.  (© Dow Jones)


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