NYSE Euronext leidet unter fallenden Handelsvolumina

veröffentlicht am 03.08.2012


Von Inti Landauro

 

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Berlin - Von Inti Landauro


PARIS--Der US-Börsenbetreiber NYSE Euronext hat im zweiten Quartal unter rückläufigen Handelsvolumina und Währungsschwankungen gelitten. Vor allem bei Derivaten hielten sich die Kunden zurück. Zudem lasteten Kosten aus der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse auf dem Ergebnis.


Der Umsatz ging um 9 Prozent auf 602 Millionen Dollar zurück, wie der Betreiber der New Yorker Börse mitteilte. Der Nettogewinn fiel auf 125 Millionen US-Dollar von 154 Millionen Dollar im Vorjahr. Auf den Gewinn drückten Transaktionskosten von 12 Millionen Dollar sowie Exit-Kosten über 18 Millionen Dollar.


Nach den geplatzten Fusionsplänen mit der Deutschen Börse hatte NYSE Euronext einen Zweijahresplan aufgestellt, um den eigenen Gewinn zu verbessern. Die Europäische Union hatte den Zusammenschluss aus kartellrechtlichen Gründen blockiert. Der fusionierte Konzern hätte laut der Behörde 93 Prozent des europäischen Geschäftes mit börsengehandelten Derivaten kontrolliert.


Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com  (© Dow Jones)



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