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Cromme lehnt Fusion von Thyssen mit Siemens ab

veröffentlicht am 30.07.2012


Gerhard Cromme, Ausichtsratschef sowohl bei ThyssenKrupp als auch Siemens, hat Spekulationen über eine mögliche Fusion der beiden Industrieschwergewichte eine Absage erteilt. "Solange ich Aufsichtsratsvorsitzender von beiden oder einem der beiden Unternehmen bin, wird es einen Zusammenschluss von ThyssenKrupp und Siemens nicht geben", sagte Cromme der Süddeutsche Zeitung.

 

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Berlin - Gerhard Cromme, Ausichtsratschef sowohl bei ThyssenKrupp als auch Siemens, hat Spekulationen über eine mögliche Fusion der beiden Industrieschwergewichte eine Absage erteilt. "Solange ich Aufsichtsratsvorsitzender von beiden oder einem der beiden Unternehmen bin, wird es einen Zusammenschluss von ThyssenKrupp und Siemens nicht geben", sagte Cromme der Süddeutsche Zeitung.


Die ThyssenKrupp AG werde ihre Probleme aus eigener Kraft lösen, so Cromme. Den Stahlhersteller und Anlagenbauer drückt eine Schuldenlast über 6,4 Milliarden Euro. Unter anderem hatte er sich mit dem Bau von zwei Stahlwerken in Brasilien und den USA übernommen, die er nun losschlagen will.


In den Medien war darüber spekuliert werden, ThyssenKrupp könnte sich durch die Fusion mit dem Industriekonzern Siemens aus München aus seiner aktuellen Krise retten. Dies habe Cromme zuvor vor Vertrauten als "industriellen Unfug bezeichnet", schrieb die Zeitung.


Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com  (© Dow Jones)



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