Faymann: Banken-Aufsicht schon im Herbst
veröffentlicht am 17.06.2012

WIEN--Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann will die so genannte Bankenunion in der Euro-Zone möglichst schnell einführen. "Für die Bankenaufsicht wäre Herbst realistisch", sagte Faymann der Zeitung "Österreich". Diese müsse unabhängig sein.
Berlin - WIEN--Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann will die so genannte Bankenunion in der Euro-Zone möglichst schnell einführen. "Für die Bankenaufsicht wäre Herbst realistisch", sagte Faymann der Zeitung "Österreich". Diese müsse unabhängig sein. "Denn politische Beschönigungen brauchen wir keine mehr", sagte der Bundeskanzler. Selbst die bestbewerteten Länder wie Deutschland und Österreich haben sich an viele Regeln nicht gehalten. Es sei auch ein Fehler gewesen, die Währungsunion zu starten, ohne für das entsprechende Instrumentarium zu sorgen. Wo es keine ausreichend funktionierenden Steuersysteme mit rechtsstaatlichen Steuerbehörden gebe, müssten welche installiert werden.
Neben der Bankenaufsicht sieht Faymann eine gemeinsame Einlagensicherung als weiteren Eckpunkt einer Bankenunion. (© Dow Jones)
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