EU plant Gesetz zu Frauenquote in Aufsichtsräten
veröffentlicht am 14.06.2012

EU-Justizkommissarin Viviane Reding will einem Pressebericht zufolge börsennotierten Unternehmen eine Frauenquote in Aufsichtsräten gesetzlich vorschreiben. Mindestens 40 Prozent der Aufsichtsratsposten sollen 2020 mit Frauen besetzt sein, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Kreise, die mit den Vorgängen vertraut sind. Den entsprechenden Gesetzesvorschlag wolle Reding im Oktober vorlegen.
Berlin - EU-Justizkommissarin Viviane Reding will einem Pressebericht zufolge börsennotierten Unternehmen eine Frauenquote in Aufsichtsräten gesetzlich vorschreiben. Mindestens 40 Prozent der Aufsichtsratsposten sollen 2020 mit Frauen besetzt sein, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Kreise, die mit den Vorgängen vertraut sind. Den entsprechenden Gesetzesvorschlag wolle Reding im Oktober vorlegen.
Bisher hatte Reding Vorgaben für eine freiwillige Verpflichtung gemacht. Demnach sollte der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten bis 2015 auf 30 Prozent und bis 2020 auf 40 Prozent steigen. Im März hatte die Kommissarin kritisiert, die Firmen unternähmen zu wenig, um die Ziele zu erreichen.
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