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17. September 2009
Bundestagswahl: Peter Maffay ist für die SPD
Frankfurt/Main - Peter Maffay singt für die SPD, Sascha Hehn wirbt auf der CDU-Homepage für die Kanzlerin: Auch in diesem Bundestagswahlkampf freuen sich die Parteien wieder über prominente Wahlhelfer von außerhalb der Politik. Mit Internetspots, Talkshows, Zeitungsanzeigen oder auch direkt auf Wahlkundgebungen der Parteien rühren sie die Werbetrommel für die von ihnen bevorzugte politische Richtung. Und den Parteistrategen kommen sie natürlich gerade recht - kann man mit Hilfe der Promis doch womöglich auch Leute ansprechen, die mit herkömmlichen Wahlkampfmethoden kaum zu erreichen sind.
Der sicher erfahrenste der prominenten Wahlkämpfer ist wieder einmal Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass, der wie einst unter Willy Brandt der SPD auch mit Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier die Unterstützung nicht versagt. Zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl startete er in Berlin zu einer «politischen Lesereise» durch Ostdeutschland. Obwohl er wegen deren Zustimmung zur Grundgesetzänderung beim Asylrecht schon 1993 aus der SPD austrat, ist er wieder mit Leidenschaft dabei. So beschimpft er FDP-Chef Guido Westerwelle als «großmäuligen Schaumschläger» und den Linken Oskar Lafontaine als «Meister der Demagogie».
Peter Maffay dagegen trat mit einem Konzert in Salzgitter seinem Freund, Umweltminister Sigmar Gabriel, zur Seite - samt vorgeschalteter Talkrunde mit Steinmeier. Dass die Sozialdemokraten aber auch musikalisch ein breites Spektrum ansprechen wollen, unterstreichen Opernsänger Thomas Quasthoff als Mitunterstützer und Schlagersänger Roland Kaiser, der in Münster auch bei einer Wahlkundgebung singt.
Und in Zeitungsanzeigen wirbt die SPD mit einer ganzen Reihe höchst prominenter Helfer, darunter die Schauspieler Senta Berger, Renan Demirkan und Leonard Lansink, «Prinzen»-Sänger Sebastian Krumbiegel, die Schriftsteller Sten Nadolny, Juli Zeh und Leonie Ossowski, «Käptn Blaubär» Wolfgang Völz und Pastor Friedrich Schorlemmer. weiterlesen >>

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