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Zusammenhang zwischen Alkohol und Gewalt beschäftigt Experten

veröffentlicht am 16.09.2009


Der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewalt und mögliche Lösungsansätze beschäftigen seit Mittwoch die Experten beim 2. Deutschen Suchtkongress in Köln. Die deutliche Verbindung zwischen Alkohol und gewalttätigen Handlungen zeige sich in einer Vielzahl von Untersuchungen, sagte Tagungspräsident Michael Klein.

 

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Köln - Der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewalt und mögliche Lösungsansätze beschäftigen seit Mittwoch die Experten beim 2. Deutschen Suchtkongress in Köln. Die deutliche Verbindung zwischen Alkohol und gewalttätigen Handlungen zeige sich in einer Vielzahl von Untersuchungen, sagte Tagungspräsident Michael Klein. Mehr als 30 Prozent aller Gewaltverbrechen ereigneten sich laut aktueller Kriminalstatistik der Bundesrepublik unter Alkoholeinfluss.


Es gebe in diesem Zusammenhang aber noch viele Fragen zu klären, fügte Klein hinzu - etwa den Einfluss anderer Faktoren wie Alter, Geschlecht und soziale Herkunft. Die Leiterin der Drogenhilfe Freiburg, Jeanette Piram, betonte, Städte hätten im Umgang mit dem Problem zahlreiche Handlungsalternativen.


Unter anderem nannte sie die Abschaffung der «Happy Hour» und anderer Preis-Promotions für Alkohol, eine bessere Überprüfung der Einhaltung des Jugendschutzes sowie weniger oder gar keine Werbung für Alkohol an Plätzen, an denen sich viele Jugendliche aufhielten. Zudem brauche es Vorbilder für einen bewussten Umgang mit Alkohol.


Der 2. Deutsche Suchtkongress findet noch bis zum 19. September in der Fachhochschule Köln statt. In 180 Vorträgen und 45 Symposien soll er einen Überblick über das gesamte Spektrum der Suchtforschung bieten.  (© AP)



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