LATE BRIEFING

veröffentlicht am 19.04.2012


+++++ MÄRKTE AKTUELL (18.15 Uhr) +++++

 

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Berlin - +++++ MÄRKTE AKTUELL (18.15 Uhr) +++++


+++++ FINANZMARKT USA +++++


Der US-Aktienmarkt bewegt sich am Donnerstag im Spannungsfeld überwiegend schwacher Konjunkturdaten einerseits und positiven Schlagzeilen von der laufenden Berichtsperiode andererseits. Folgerichtig präsentieren sich die Kurse an Wall Street ohne klare Tendenz und wenig verändert. Der einigermaßen positive Verlauf der Auktion spanischer Staatsanleihen wird vom Markt zwar zur Kenntnis genommen, für echte Entspannung sorgt er aber nicht. "Der Markt wird auch künftig jede Versteigerung kritisch hinterfragen", erwartet ein Analyst. Derzeit sei die alles bestimmende Sorge, dass das Land seine Volumenziele erreiche und dies sei am Berichtstag dank der fortgesetzten Unterstützung durch die heimischen Banken gelungen.


+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++


In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in Klammern):


22:10 Microsoft Corp, Ergebnis 3Q (0,57)


22:15 Advanced Micro Devices Inc, Ergebnis 1Q (0,09)


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++


Steigende Renditen in Spanien, Italien und Frankreich haben am Donnerstag für Abgaben gesorgt. Investoren ziehen ihr Geld nicht nur in der Europeripherie ab, sondern nun auch aus einem Kernland der Eurozone: Frankreich. Gewinner waren einmal mehr die Bundesanleihen, die weiterhin als sicherer Hafen an den Kapitalmärkten gelten. Mit sich ausweitenden Zinsdifferenzen innerhalb der Eurozone machten die Investoren am Aktienmarkt Kasse. Die Nachrichten aus den USA zeigten dann am Nachmittag, dass der Wirtschaftsaufschwung sehr flach verläuft. Arbeitsplätze werden kaum geschaffen, auch die Stabilisierung am Immobiliennmarkt läuft bereits wieder aus.


+++++ DEVISEN +++++


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++


Einmal mehr waren es die Sorgen über die europäische Schuldenkrise, die für Vorsicht bei den Anlegern in Asien gesorgt haben. Die meisten Handelsplätze der Region zeigten sich im Vorfeld der Anleiheauktionen in Spanien und Frankreich mit Abschlägen. Am australischen Markt und in Hongkong stützten indes Hoffnungen auf weitere geldpolitische Lockerungen in China und Japan. Technologiewerte zeigten sich überwiegend mit Abschlägen, belastet von den Vortagesverlusten bei IBM und Intel an Wall Street. LG Electronics gaben in Seoul um 2,5 Prozent nach, Tokyo Electron verloren 0,6 Prozent. In Shanghai waren Automobilwerte gesucht, nachdem Chinas Regierung am Vortag angekündigt hatte, die finanzielle Unterstützung und die Infrastruktur für Elektroautos und Hybridfahrzeuge erhöhen zu wollen.


+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR


Daimler weiß nichts von angeblichem Ausstieg Aabars


Die Daimler AG weiß nichts davon, dass die staatliche Beteiligungsgesellschaft Aabar Investments aus Abu Dhabi angeblich ihre Beteiligung verkaufen will. "Uns ist nicht bekannt, dass Aabar seinen Anteil reduzieren will. Es hat darüber keine Gespräche gegeben", sagte ein Daimler-Sprecher.


WSJ: Deutsche Bank erwägt Kapitalerhöhung im Sommer - Kreise


Die Deutsche Bank bereitet eine Kapitalerhöhung im Volumen von bis zu drei Milliarden Euro vor, um ihre Eigenkapitalquote zu verbessern. Das berichten Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.


AUA sichert sich mit Sparprogramm Platz im Lufthansa-Konzern


Die marode Fluggesellschaft Austrian Airlines hat ihr Ziel erreicht. Mit neuen Sparmaßnahmen kann sie die Vorgaben der Muttergesellschaft Lufthansa erfüllen und sich so den Verbleib im Konzern-Verbund sichern. Möglich wird dieser Schritt durch einen Kunstgriff. Piloten und Flugbegleiter werden in eine Tochter ausgegliedert, bei der sie mehr arbeiten müssen und weniger Sonderleistungen erhalten als bisher.


Metro bündelt Logistik künftig unter einem Dach


Der deutsche Handelskonzern Metro bündelt seine Logistikaktivitäten künftig unter einem Dach. Ab Juli soll die neugegründete Abteilung Metro Logistics die Handelsströme sowohl in Deutschland als auch auf den internationalen Märkte koordinieren.


Ergo vor massivem Umbau des Vertriebs - Magazin


Der Düsseldorfer Ergo-Konzern steht einem Magazinbericht zufolge vor einem umfangreichen Restrukturierungsprogramm der Vertriebsorganisation. "Wir reden hier nicht über Kleinigkeiten", zitiert das manager magazin eine Person aus dem Umfeld von Ergo. "Das wird ein Programm, das die Dimensionen der Sanierungsrunde des Jahres 2008 erreicht."


Volkswagen offen für weitere Aufstockung bei Lkw-Bauer MAN


Die Volkswagen AG hat erstmals laut darüber nachgedacht, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit dem Lkw-Hersteller MAN zu schließen. Dies würde eine weitere Aufstockung des MAN-Anteils erforderlich machen, wie VW-Nutzfahrzeugvorstand Jochem Heizmann auf der Hauptversammlung des Konzerns sagte.


Audi weist Bericht über Vorstandsumbau zurück


Audi hat einen Magazinbericht zurückgewiesen, wonach der Automobilhersteller einen umfangreichen Umbau seines Führungsgremiums plant. Audi-Chef Rupert Stadler plane die Neubesetzung von vier Vorstandspositionen, hatte das manager magazin berichtet.


Rheinmetall gründet Joint Venture für Panzermunition


Die Rheinmetall AG gründet ein Joint Venture mit dem US-Konzern General Dynamics bei Großkalibermunition. Die neue "Defense Munitions International" (DMI) mit Sitz in den USA soll bewährte und neue 120-mm-Wucht- und Mehrzweckmunition für den amerikanischen und internationalen Kampfpanzermunitionsmarkt entwickeln und vertreiben, teilte das deutsche Unternehmen mit.


Norma kauft Schweizer Verbindungstechnikunternehmen


Der Verbindungstechnikspezialist Norma kauft einen Wettbewerber aus der Schweiz. Dort habe die Norma Group AG die Connectors Verbindungstechnik AG von der bisherigen Eigentümerfamilie erworben, teilte der SDAX-Konzern mit.


Bertelsmann will im Sommer über Investoreneinstieg entscheiden - Magazin


Der Medienkonzern Bertelsmann will voraussichtlich im Laufe des Sommers einen Beschluss über den möglichen Einstieg eines Investors fassen. "Wir haben im August eine Strategieklausur und im September ein Managementmeeting", sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Rabe dem manager magazin.


Nokia rutscht tiefer in die roten Zahlen als befürchtet


Der taumelnde Handyhersteller Nokia ist im ersten Quartal viel tiefer in die roten Zahlen gerutscht als befürchtet. Der Herausforderungen im Zuge der strategischen Neuausrichtung seien größer als erwartet, begründete der finnische Konzern den dramatischen Gewinneinbruch.


Glaxo bietet für Gentechnikspezialist Human Genome Sciences


Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline will den US-Betreiber von Gendatenbanken Human Genome Sciences übernehmen und bietet dafür 13 US-Dollar je Aktie in bar. Damit bewerten die Briten das Unternehmen insgesamt mit über 2,5 Milliarden Dollar, wie der amerikanische Konzern mit Sitz in Rockville im US-Bundesstaat Maryland mitteilte.


WSJ: American Airlines weitet Verlust deutlich aus


Die angeschlagene Fluggesellschaft American Airlines hat mit hohen Restrukturierungskosten zu kämpfen. Die Muttergesellschaft AMR, die seit November unter Gläubigerschutz steht, weitete ihren Verlust im ersten Quartal deutlich aus.


Morgan Stanley und Bank of America überzeugen Börsianer


Im Parallelflug haben die US-Banken Morgan Stanley und Bank of America die Investoren positiv überrascht. Mit ihren Quartalszahlen sorgten sie für deutliche Kursgewinne im vorbörslichen Aktienhandel.


Philip Morris machen Wechselkurse zu schaffen - 1Q noch stark


Der Zigarettenhersteller Philip Morris hat trotz eines guten ersten Quartals die Gewinnprognose für das Gesamtjahr reduziert. Das Wiedererstarken des amerikanischen Dollars lasse die im Ausland erzielten Erlöse bei der Umrechnung in die Heimatwährung zusammenschmelzen, begründete die Philip Morris International Inc ihre Gewinnwarnung.


US-Mobilfunkanbieter Verizon verdient dank Kundenwachstum mehr


Der amerikanischen Mobilfunkanbieter Verizon hat im ersten Quartal dank eines starken Kundenwachstums gut verdient. Mit den Gebühren von über 700.000 neuen Mobilfunkkunden im Rücken stieg der Umsatz der Amerikaner um 4,6 Prozent auf 28,2 Milliarden US-Dollar.


Travelers verdient mehr als erwartet


Der US-Versicherer Travelers hat im ersten Quartal zwar weniger verdient als im Vorjahr, dank Preiserhöhungen aber immerhin die Erwartungen der Börsianer übertroffen. Der Nettogewinn sank um 4 Prozent auf 806 Millionen US-Dollar.  (© Dow Jones)



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