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EKD-Delegation besucht erstmals Nordkorea

veröffentlicht am 14.09.2009


Zum ersten Mal hat eine Delegation des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Nordkorea besucht. Die Abordnung um den EKD-Ratsvorsitzenden Bischof Wolfgang Huber, die am Wochenende in dem Land eintraf, folgte mit dem Besuch einer Einladung der Korean Christian Federation (KCF). Am Dienstag wird die EKD-Delegation nach Südkorea weiterreisen.

 

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Hannover/Pjöngjang - Zum ersten Mal hat eine Delegation des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Nordkorea besucht. Die Abordnung um den EKD-Ratsvorsitzenden Bischof Wolfgang Huber, die am Wochenende in dem Land eintraf, folgte mit dem Besuch einer Einladung der Korean Christian Federation (KCF). Am Dienstag wird die EKD-Delegation nach Südkorea weiterreisen.


Der KFC-Vorsitzende Kang Yong Sop bedankte sich für die «Zusammenarbeit und Solidarität» der EKD im Versöhnungsprozess zwischen den Christen in beiden Teilen Koreas, der seit zwanzig Jahren durch mehrere Treffen koreanischer Christen auf Konferenzen in Deutschland entscheidende Impulse bekommen habe.


Huber erinnerte an den Fall der Berliner Mauer vor zwanzig Jahren. Das deutsche Volk habe ein besonderes Interesse an der Zukunft Koreas, da es selber lange geteilt war. Deshalb könne man der Tragödie der Teilung Koreas seit mehr als 50 Jahren und dem Schicksal der Millionen gewaltsam getrennten Familien nicht gleichgültig gegenüberstehen.


Weiter sagte Huber auch mit Blick auf das nordkoreanische Atomprogramm, er setze sich mit aller Kraft für eine Welt ein, in der niemand mehr Angst vor Krieg haben müsse.  (© AP)



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