MÄRKTE USA/Wall Street zum Quartalsausklang etwas fester erwartet

veröffentlicht am 30.03.2012


Die US-Börsen dürften zum Abschluss eines sehr guten Quartals noch einmal Gas geben. Positive Impulse erhalten die Märkte aus Europa, wo sich die Finanzminister der Eurozone darauf geeinigt haben, die Mittel zur Rettung von überschuldeten Mitgliedsländern auf über 800 Milliarden Euro aufzustocken. Mit der Einigung verbindet sich die Hoffnung, dass nun Ruhe an den Märkten einkehren wird.

 

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New York - Die US-Börsen dürften zum Abschluss eines sehr guten Quartals noch einmal Gas geben. Positive Impulse erhalten die Märkte aus Europa, wo sich die Finanzminister der Eurozone darauf geeinigt haben, die Mittel zur Rettung von überschuldeten Mitgliedsländern auf über 800 Milliarden Euro aufzustocken. Mit der Einigung verbindet sich die Hoffnung, dass nun Ruhe an den Märkten einkehren wird. US-Konjunkturdaten werden ebenfalls gut aufgenommen. Der S&P-Future steigt gegen 14.50 Uhr MESZ um 0,4 Prozent, der Nasdaq-Future rückt um 0,3 Prozent vor.


Die vorbörslich veröffentlichten Daten zu den persönlichen Einkommen und Ausgaben im Februar wichen insofern von den Erwartungen ab, als die Einkommen weniger stark als prognostiziert gestiegen sind, dafür aber die Ausgaben deutlicher zugelegt haben. Vor allem die höheren Ausgaben der Verbraucher werden positiv aufgenommen, gilt doch der private Konsum als Rückgrat der US-Wirtschaft. Aus den Daten geht auch hervor, dass der Inflationsdruck recht gering ist. Damit kann sich die US-Notenbank stärker auf den Abbau der Arbeitslosigkeit konzentrieren, ohne gleichzeitig die Inflation bekämpfen zu müssen.


Um 15.45 Uhr MESZ wird noch der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago veröffentlicht, um 15.55 Uhr MESZ folgt das Ergebnis der zweiten Umfrage zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan.


Am Anleihemarkt zeigen sich die Kurse mit Ausnahme des Longbonds, der freundlich tendiert, wenig verändert. Der Longbond profitiert davon, dass die US-Notenbank im Laufe des Tages Langläufer kaufen wird. Die Rendite zehnjähriger Anleihen notiert kaum verändert bei 2,15 Prozent.


Am Aktienmarkt dürften die Aktien von Research in Motion (RIMM) im Blickpunkt stehen. Der Hersteller des Blackberry ist im vierten Quartal in die Verlustzone gerutscht und hat dabei noch schlechter abgeschnitten als befürchtet. Das Unternehmen prüft nun strategische Optionen und erwägt unter anderem, sich zum Verkauf zu stellen. Dazu kommen personelle Veränderungen in der Unternehmensführung. Die Aktie wird vorbörslich auf nasdaq.com um 2,0 Prozent höher indiziert.


Am Donnerstag stieg der Dow-Jones-Index (DJIA) um 0,2 Prozent bzw 20 Punkte auf 13.146. Der S&P-500 verlor 0,2 Prozent bzw 2 Punkte auf 1.403. Der Nasdaq-Composite gab um 0,3 Prozent bzw 10 Punkte auf 3.095 nach.  (© Dow Jones)



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