LATE BRIEFING

veröffentlicht am 24.03.2012


+++++ MÄRKTE AKTUELL (18.56 Uhr) +++++

 

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Berlin - +++++ MÄRKTE AKTUELL (18.56 Uhr) +++++


+++++ FINANZMARKT USA +++++


Die Kurse an Wall Street schicken sich an, die schwächste Woche seit Mitte Dezember 2011 hinzulegen. Enttäuschende Daten vom Immobilienmarkt bremsen die Notierungen. Allerdings sitzt der Schrecken nicht sehr tief, denn die Aktienindizes erholen sich wieder deutlich von den Verlaufstiefs. Die Zahl der US-Neubauverkäufe sank auf den niedrigsten Wert seit Oktober 2011. Nachrichten wie diese sind es, die im Gegensatz dazu die Rally am US-Anleihenmarkt am Leben erhalten. Rentenhändler sprechen aber auch von einer Rückkehr der europäischen Schuldenkrise. Die Renditen Anleihen Spaniens und Italiens haben wieder kräftig angezogen. Auf dem Vormarsch sind auch die Ölpreise. Ein Bericht über einen deutlichen Rückgang der iranischen Ölexporte hat WTI kräftig nach oben auf ein Tageshoch bei 108,25 Dollar getrieben. Nach schwachen Geschäftszahlen verlieren KB Home 5,8 Prozent. Bei Nike erhofften sich Anleger bei den Erlösen etwas mehr. Die Aktie verbilligt sich um 3,0 Prozent.


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++


Die Aktienmärkte wurden weiterhin von den schwachen Einkaufsmanagerindizes aus China und der Eurozone vom Vortag belastet. Bundesanleihen profitierten erneut von den konjunkturellen Risiken und der Schuldenkrise in der Eurozone. Dazu trug auch die Lage in den südlichen Staaten der Eurozone bei. "Spanien wird zunehmend wieder als Risiko an den Finanzmärkten wahrgenommen", hieß es. Societe Generale sprach von neuerlicher Ansteckungsgefahr. Der Euro konnte Boden gut machen und zog im späten Handel an. Ihm halfen enttäuschende Daten vom US-Immobilienmarkt. Commerzbank erholten sich von der Schwäche der Vortage und legten um 3,2 Prozent zu. Allianz konnten dagegen nicht mithalten. Der Konzern rechnet im kommenden Jahr mit einem höheren operativen Gewinn, will für das laufende Jahr allerdings keine Prognose für den Nettogewinn machen. Die Aktie gab daher um 0,3 Prozent nach. Solide Geschäftsergebnisse von Nike gaben adidas keine Impulse mehr, nachdem die Aktien schon am Vortag zugelegt hatte. adidas sanken um 0,1 Prozent.


+++++ DEVISEN +++++


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++


Schwache Einkaufsmanager-Daten (PMI) aus China und Europa haben den ostasiatischen Börsen am Freitag mehrheitlich Verluste beschert. Gleichzeitig gab der Yen zu Dollar und Euro nach seiner jüngsten Rally etwas nach. Händler am Devisenmarkt sprachen von einer wieder etwas größeren Risikobereitschaft der Anleger. Im traditionell stark von der Konjunktur in Ostasien abhängenden Australien verloren BHP Billiton 1,1 Prozent und Rio Tinto 1,5 Prozent. In Tokio ging es für Sumitomo Metal Mining um 1,8 Prozent und für Inpex um 0,9 Prozent abwärts. In Hongkong verloren Cnooc 1,3 Prozent. Sorgen über einen potentiellen Anstieg der notleidenden Kredite der Agricultural Bank of China lasten in Schanghai auf den Kursen im Finanzsektor.


+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++


Deutsche Lufthansa erhöht Preise für Interkontinentalflüge


Die Deutsche Lufthansa wälzt steigende Kosten erneut auf ihre Kunden ab. Auf interkontinentalen Strecken steigen die Preise vom 2. April an in der Economy Class um 20 Euro und in der Business Class um 60 Euro. Da Deutschlands größte Airlines zum gleichen Zeitpunkt beim Internetverkauf auf ihre Gebühren verzichtet, steigen die Preise aber effektiv nur um 5 Euro beziehungsweise 45 Euro.


SAP bestätigt Prognose für 2012


SAP will auch im laufenden Jahr kräftig wachsen. Der Softwarehersteller bestätigte im Geschäftsbericht 2011 seine Prognose für 2012. Darüber hinaus kündigte der Walldorfer Konzern an, die Mitarbeiter stärker am Unternehmenserfolg zu beteiligen.


EADS-Aufstockung durch Bund um 12 Prozent keineswegs entschieden - Kreise


Ob die Bundesregierung ihre Beteiligung am europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS noch in diesem Jahr um einen Anteil von 12 Prozent aufstocken wird, wie in der Presse berichtet wurde, ist keineswegs entschieden. "Das ist im Ergebnis offen", sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person aus Regierungskreisen Dow Jones Newswires.


RAG-Stiftung treibt Börsengang von Evonik voran


Die RAG-Stiftung treibt den milliardenschweren Börsengang des Essener Spezialchemiekonzerns Evonik voran. Die Vorbereitungen für eine Notierung am Kapitalmarkt sollen wieder aufgenommen werden, teilte die Stiftung mit, die knapp 75 Prozent an Evonik hält. Eine endgültige Entscheidung soll im April fallen und mit der ebenfalls beteiligten Gesellschaft CVC abgestimmt werden. Ein Börsengang von Evonik sei damit noch im ersten Halbjahr möglich.


Elringklinger zahlt Sonderbonus auf Dividende für 2011


Der Autozulieferer ElringKlinger will seine Aktionäre stärker als geplant an der guten Entwicklung des vergangenen Jahres beteiligen. Insgesamt will der MDAX-Konzern 0,58 Euro je Aktie an die Anteilseigner ausschütten. Die ursprünglich vorgeschlagene Regeldividende wird damit um 0,18 Euro aufgestockt.


CTS Eventim will Internet-Ticketing weiter ausbauen


Der Ticketvermarkter CTS Eventim will im laufenden Jahr das Internet-Ticketing weiter ausbauen. Auch im Ausland sei eine weitere Expansion geplant, teilte der SDAX-Konzern mit. Insgesamt werde für 2012 eine positive Geschäftsentwicklung sowie eine Ergebnisverbesserung erwartet, hieß es weiter.


Arbeitnehmer gehen erneut hart mit GM ins Gericht


Das Arbeitnehmerlager geht erneut hart mit dem Management von Opel und der US-Mutter General Motors ins Gericht. Sowohl der europäische Betriebsrat des Autobauers als auch die IG Metall forderten vom Unternehmen den Verzicht auf neuerliche harte Sanierungseinschnitte mit Werkschließungen, da sie Alternativen sehen.


Fitch senkt Bonität von Repsol YPF auf "BBB" - Ausblick stabil


Fitch Ratings hat die Bonität des spanischen Ölkonzerns Repsol YPF reduziert. Für das langfristige Emittentenausfallrating sowie für die vorrangigen unbesicherten Verbindlichkeiten gelte nun die Einstufung "BBB" nach bisher "BBB+", teilte die Ratingagentur mit.


Chinesische Unternehmen holen bei Innovationen rasch auf


Das alte Vorurteil, chinesische Unternehmen nur als billige Abkupferer zu sehen, dürfte bald der Vergangenheit angehören. Die asiatische Konkurrenz holt auch bei Innovationen rasch auf. Ein Blick auf die europäischen Patentanmeldungen zeigt das.


Vergütung von CEOs in DAX-Unternehmen erreicht Rekordwert


Die durchschnittliche Vergütung der DAX-Vorstandsvorsitzenden ist im vergangenen Jahr trotz durchwachsener Gewinne deutlich gestiegen und hat absolut betrachtet einen neuen Rekordstand erreicht. Mit durchschnittlich rund fünf Millionen Euro verdienten die Vorsitzenden der 30 DAX-Konzerne 8,7 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.  (© Dow Jones)



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