"New Opel" soll noch dieses Jahr stehen
veröffentlicht am 11.09.2009

Die Verträge für «New Opel» können nach Ansicht der Bundesregierung noch dieses Jahr unter Dach und Fach gebracht werden. Zwischen der Konzernmutter GM und der Magna-Gruppe, die 55 Prozent an Opel übernehmen soll, seien «keine grundlegenden Fragen» mehr zu verhandeln, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Freitag in Berlin. «Eine zügige Lösung noch vor Jahresende» sei möglich.
Berlin - Die Verträge für «New Opel» können nach Ansicht der Bundesregierung noch dieses Jahr unter Dach und Fach gebracht werden. Zwischen der Konzernmutter GM und der Magna-Gruppe, die 55 Prozent an Opel übernehmen soll, seien «keine grundlegenden Fragen» mehr zu verhandeln, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Freitag in Berlin. «Eine zügige Lösung noch vor Jahresende» sei möglich.
Die Bundesregierung muss in den kommenden Wochen mit der EU die finanziellen Hilfen für Opel abklären. Er erwarte nicht, dass es darüber zum Streit komme, sagte Wilhelm.
Die Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums, Beatrix Brodkorb, teilte mit, es seien Gespräche mit Spanien, Polen und Großbritannien darüber geplant, wie die dem GM-Magna-Geschäft zugesicherten Finanzhilfen von 4,5 Milliarden Euro aufgeteilt werden können. Diese drei Länder sind Opel-Standorte.
Nach Medienberichten sind ihre Regierungen zu finanziellen Hilfen bereit. Beträge konnte Brodkorb nicht nennen. Es gehe um eine «faire und angemessene Lastenteilung». Zu berücksichtigen sei dabei auch, dass die einzelnen Länder für Staatshilfen unterschiedliche Instrumente zur Verfügung hätten. (© AP)




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