Deutsche Bank versüßt Abschied von Lamberti und Bänziger
veröffentlicht am 20.03.2012

Die Deutsche Bank wird ihren Vorstandsmitgliedern Herrmann-Josef Lamberti und Hugo Bänziger den vorzeitigen Abschied mit satten Zahlungen versüßen. Allein für Lamberti belaufen sich nach 13 Jahren im Vorstand die Pensionsrückstellungen auf rund 12,5 Millionen Euro, wie aus dem Geschäftsbericht am Dienstag hervorgeht. Für Risikochef Bänziger, der erst seit 2006 Vorstandsmitglied ist, sind es knapp 3 Millionen Euro.
Frankfurt - Die Deutsche Bank wird ihren Vorstandsmitgliedern Herrmann-Josef Lamberti und Hugo Bänziger den vorzeitigen Abschied mit satten Zahlungen versüßen. Allein für Lamberti belaufen sich nach 13 Jahren im Vorstand die Pensionsrückstellungen auf rund 12,5 Millionen Euro, wie aus dem Geschäftsbericht am Dienstag hervorgeht. Für Risikochef Bänziger, der erst seit 2006 Vorstandsmitglied ist, sind es knapp 3 Millionen Euro.
Lamberti, der für Personal und Infrastruktur verantwortlich ist, profitiert bei den Pensionsrückstellungen nicht nur von der längeren Zeit im Vorstand, sondern auch von früheren vertraglichen Zusagen - etwa für ein monatliches "Ruhegeld" von 29.400 Euro.
Die Bezüge der beiden Manager beliefen sich im vergangenen Jahr auf jeweils knapp 3 Millionen Euro, was für einen der weltweiten Top-Player in der Branche nicht unüblich ist. Ersetzt werden beide von den Bankern Stephan Leithner, Henry Ritchotte und Stuart Lewis. Die neue Aufstellung der Bank trägt die Handschrift der zukünftigen Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen. (© Dow Jones)




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